Kinderbett aus Holz – I

Der Bau des Kinderbettes hat begonnen. Zunächst haben wir die meisten Teile abgelängt bzw. entsprechend zugeschnitten. Mit der Kapp- und Gehrungssäge war die Arbeit recht fix erledigt.

Kinderbett: Zuschnitt

Kinderbett: Zuschnitt

Die Fixierung der einzelnen Teile haben wir mit Flachdübeln bzw. zusätzlich mit normalen Runddübeln vorgenommen.

Kinderbett: Flachdübel

Kinderbett: Flachdübel

Zur Bohrung der Löcher für die Runddübel kam die Standbohrmaschine zum Einsatz.

Kinderbett: Bohrung Runddübel

Kinderbett: Bohrung Runddübel

Nachdem alles erledigt war, konnten bereits zum ersten Mal das Kopf- und das Fußteil zusammengesteckt werden.

Kinderbett: Kopf- und Fußteil

Kinderbett: Kopf- und Fußteil

Bereits erschienene Teile dieser Doku:

Kinderbett aus Holz selbst bauen

Da unser Nachwuchs allmählich aus dem Kinderbett (70x140cm) hinaus wächst, wurde es Zeit, sich Gedanken über ein Nachfolgebett zu machen. Unsere Umschau nach entsprechenden Betten verlief allerdings eher ernüchternd. Entweder handelte es sich um billigste Pressspanbetten oder es waren 08/15-Modelle aus Holz, für die man Mondpreise verlangte.

Daher blieb nur die Variante: Kinderbett aus Holz selbst bauen!

Da wir das Bett gerne eine längere Zeit nutzen möchten, haben wir uns entschlossen, das Bett mit den Abmessungen von 90x200cm zu bauen. Beim Material greifen wir auf handelsübliche, 28mm starke Leimholzplatten sowie entsprechende Rahmen zurück.

Da der Wunsch nach Vorhängen geäußert wurde, mussten wir die Planung entsprechend anpassen (Dachschräge!). Zuerst waren wir von einem normalen Bett ausgegangen…

Als Skizze sieht das Bett dann wie folgt aus:

Kinderbett aus Holz

Kinderbett aus Holz

Die Höhe beträgt ca. 150cm und schließt mit einer kleinen Ablagefläche für Bücher, Spiele usw. ab.

Wenn der Nachwuchs in ein paar Jahren kein „Himmelbett“ mehr möchte, kappen wir die Pfosten, so dass ein „normales“ Bett übrig bleibt. Deshalb erfolgt die Verbindung der Kopf- und Seitenteile bereits vorab mit entsprechenden Betthaken. Solange allerdings die Konstruktion „Himmelbett“ genutzt wird, erfolgt im oberen Bereich der Ablagefläche eine fixe Verbindung.

Nach Kappung der Pfosten würde das Bett so aussehen:

Bett aus Holz

Bett aus Holz

Fortsetzung folgt…

Ausbau Dachboden

Wer Stauraum hat, nutzt ihn. Das ist bei uns nicht anders. Einen sehr geringen Teil unseres Hausrats lagern wir auf dem Dachboden zwischen.

Der Boden selbst besteht aus einer Ascheschüttung, die mit einer Lehm- oder Zementmischung abgeschlossen wurde. Auf dieser kann durchaus gelaufen werden, aber nach all den vorausgegangenen Renovierungsarbeiten hat sie zwischenzeitlich doch merklich gelitten. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, einen Teil des Bodens zu überarbeiten.

Zunächst haben wir die vorhandene Balkenlage mit Kanthölzern erhöht.

Kanthölzer

Kanthölzer

Hiernach wurde eine Trockenschüttung eingebracht und sauber abgezogen.

Trockenschüttung

Trockenschüttung

Damit anschließend eine begehbare Fläche entsteht, haben wir Rauspundbretter verlegt.

Dachboden: Rauspund

Dachboden: Rauspund

Das Foto zeigt einen Zwischenstand der Arbeiten. Inzwischen ist der Boden weitgehend fertiggestellt. Die Stabilität ist deutlich besser und man muss beim Begehen keine Angst mehr haben, irgendwo einzubrechen.

Photovoltaikanlage

Bereits seit September / Oktober sind wir Besitzer einer Photovoltaikanlage.

Photovoltaikanlage

Photovoltaikanlage

Die Anlagen besteht aus 27 Modulen und können damit eine Leistung von ca. 7,25 kWp erzeugen. Das dürfte eine Jahresstromproduktion von etwa 6.500 kWh ermöglichen.

In erster Linie ist die Anlage dazu gedacht, einen Teil unseres verbrauchten Stroms selbst zu erzeugen. Die Überproduktion wird ins öffentliche Netz eingespeist.

Eine Übersicht über die Produktionsmengen der Anlage kann hier gefunden werden.

Fassade erneuern

Wir haben einen lang gehegten Wunsch in Angriff genommen: Das Neugestalten der Fassade.

Der Putz unserer Fassade ist sehr uneben. Keine Ahnung wie sich diese Putztechnik nennt, wir nennen es einfach mal Kellenwurf. Zumindest sieht es so aus, als wäre der Putz in regelmäßigen Abständen einfach gegen die Wand geklatscht worden.

Das war sicherlich zur Bauzeit in den 50ern ein Trend. Hier finden sich noch mehrere alte Häuser, die derart gestaltet sind. Uns gefällt die Art von Putz jedoch nicht und zudem nach sie erhebliche Nachteile, wenn etwas befestigt werden soll.  Die Höhenunterschiede betragen teilweise bis zu drei Zentimeter.

Hier ein Bild der „Kraterlandschaft“:

Fassade Außenputz

Fassade Außenputz

Also wurde – wie schon so oft – das Gerüst aufgestellt, um zunächst an einem Teilstück der Fassade einen Versuch durchzuführen, was Machbarkeit und Materialbedarf unserer Idee betrifft.

Der Plan zur Idee sah wie folgt aus:

  • Unebenheiten mit dem Rabot grob abstoßen
  • Fläche ausgleichen und Gewebe einarbeiten
  • Scheibenputz auftragen

Der Plan – man ahnt es – ging natürlich schief!

Die Unebenheiten ließen sich mit dem Rabot einfach und schnell abstoßen. Damit offenbarte sich zeitgleich aber das Problem, dass der Putz stark sandend war. Darauf ein Gewebe aufzuziehen erschien uns dann doch als ein eher gewagtes Unterfangen.

Was also tun?

Eine Behandlung mit Tiefengrund erschien uns wenig geeignet. Also blieb nur noch eine Möglichkeit: Runter mit dem Putz!

Aufgrund des starken Sandends, kam erneut der Rabot zum Einsatz. Damit konnte der Oberputz nahezu problemlos bis zum Unterputz abgestoßen werden.

Fassade nach Einsatz des Rabots

Fassade nach Einsatz des Rabots

Wir werden also die komplette Fläche bis zum Unterputz abtragen. Unterm Strich läuft das auf mehr Arbeit hinaus, dafür können wir mit gutem Gewissen schlafen, wenn die Fassade fertig ist.

Terrasse mit Holzdielen

Unter unserer Überdachung im Garten musste etwas geschehen. Dort befanden sich noch alte Fliesen, die uns absolut nicht zugesagt haben. Neue Fliesen wollten wir dort nicht haben.

Vorher: Alte Fliesen

Vorher: Alte Fliesen

Und da sie gerade im Angebot waren, haben wir zu Terrassendielen aus Lärche gegriffen!

Für die Unterkonstruktion haben wir aus Resten einer Bautenschutzmatte Unterlegpads geschnitten. Mit einem Teppichmesser hat man dabei allerdings schlechte Karten. Als wesentlich besser hat sich ein Dämmstoffmesser erwiesen! Eine komplette Bautenschutzmatte mit ca. 2,3 x 1,15 Meter und einer Stärke von ca. 8 mm gibt es für rund 20 Euro. Ein Päckchen mit 10 Abstandspads (10x10x0,8 cm) hätte immerhin rund 12,- Euro gekostet.

Unterlegpads aus Bautenschutzmatte

Unterlegpads aus Bautenschutzmatte

Damit waren für wenig Geld ausreichend Unterlegpads vorhanden.

Im Bereich der Nebeneingangstür musste noch ein Betonabsatz weg gestemmt werden. Wie immer: Man denkt, dass man das mal eben schnell macht und am Ende ist man einen Vormittag damit beschäftigt…

Betonabsatz wegstemmen

Betonabsatz

Danach konnte die Unterkonstruktion erstellt werden. Unter die entsprechenden Hölzer kamen die Unterlegpads. Nachdem das soweit erledigt war, konnten die ersten Terrassendielen ausgerichtet werden.

Unterkonstruktion und Ausrichten der Terrassendielen

Unterkonstruktion und Ausrichten der Terrassendielen

Der Rest war SchweißFleißarbeit bei etwas über 30° Außentemperatur…

Fertige Konstruktion

Fertige Konstruktion

Da die seitlichen Wände schräg verlaufen, war noch ein wenig Zuschnitt erforderlich.

Zuschnitt Terrassendielen

Zuschnitt Terrassendielen

Im Bereich der Nebeneingangstür haben wir zudem ein Riffelblech angebracht.

Riffelblech an Eingangstür

Riffelblech an Eingangstür

Jetzt fehlen noch ein paar Detailarbeiten: Unter anderem wollen wir umlaufend noch einen Abschluss zur Wand anbringen und natürlich das Holz lasieren.

Rasen vertikutiert

Nach rund zwei Jahren haben wir das erste Mal den Rasen vertikutiert. Dabei wird die Rasennarbe mittels Messern „angeritzt“ und altes Schnittgut und Moos entfernt.

Einen Vertikutierer haben wir uns ausgeliehen, da sich der Kauf eines brauchbaren Gerätes unserer Ansicht nach nicht rechnet. Die Arbeit ging damit auch flott von der Hand. Das entfernte Material haben wir anschließend von Hand entfernt.

Zum Glück war uns bereits vorab bekannt, wie die Ergebnisse einer vertikutierten Rasenfläche, sonst hätte uns vielleicht der Schlag getroffen…

Rasen vertikturieren

Rasen vertikturieren

Auf dem Bild wirkt es – aufgrund der Lichtverhältnisse – allerdings wesentlich schlimmer, als es tatsächlich ist. Aber es ist erstaunlich, was da an „Abfall“ anfällt.

Nach dem Vertikutieren haben wir die Rasenfläche gedüngt und an den Fehlstellen Rasennachsaat ausgebracht. Nun heißt es abwarten, bis wieder alles in saftigem Grün erstrahlt!