Category Archives: DIY Holzarbeiten

Einfaches Bücherregal selber bauen

Aufgrund der anschwellenden Büchersammlung des Nachwuchses, wurde der Wunsch nach einem Bücherregal geäußert. Da die Kinderzimmer noch nicht wirklich eingerichtet sind, sollte das Bücherregal so einfach wie möglich und natürlich günstig gehalten sein. Die Kosten für das Leimholz haben sich auf etwa 16,- Euro belaufen. Leim, Flachdübel und Holzöl waren noch vorhanden.

Das Regal bietet drei Ablageflächen und ist von der Höhe auf die vorhandenen Bücher abgestimmt.

Die Verbindungen haben wir mit der Flachdübelfräse erstellt. Anschließend wurde alles ordentlich verleimt und ordentlich verzurrt.

Verleimung Bücherregal

Verleimung Bücherregal

Damit später alles im rechten Winkel ist, kamen unsere Leimhilfen (die wir bereits für den Bettenbau erstellt hatten) zum Einsatz.

Leimhilfe für rechten Winkel

Leimhilfe für rechten Winkel

Nachdem der Leim durchgetrocknet war, konnten die Zurrgurte entfernt werden.

Bücherregal aus Leimholz

Bücherregal aus Leimholz

Zum Abschluss haben wir das Regal noch geölt. Auf ein Schleifen des Leimholzes haben wir bewusst verzichtet. Für den Verwendungszweck ist die Oberfläche ausreichend glatt.

Bücherregal aus Leimholz

Bücherregal aus Leimholz

Der Zeitaufwand für alles dürfte bei knapp zwei Stunden liegen. Für ein sehr einfach konstruiertes Bücherregal sicher vertretbar.

DIY: Holzbett bauen – Teil XII

Endspurt beim Thema „Holzbett selbst bauen“!

Irgendwo müssen die Lattenroste eine Auflage haben. Seitlich ist das ganz klar. Da haben wir entsprechende Auflagen an den Seitenteilen angebracht.

In der Mitte musste aber auch noch eine Auflage her. Oder gibt es einen Lattenrost mit 2×2 Meter Abmessung? Aber selbst wenn: Unsere Lattenroste haben eine Abmessung von 1×2 Meter. Somit wird mit dem Bestand gearbeitet!

Um diesen also mittig eine Auflage zu bieten, haben wir auf ein fertiges Bauteil zurückgegriffen: Mittelbalkenverbinder.

Diese bestehen aus zwei ineinander verhakbaren Teilen und werden einfach am Bettrahmen sowie dem Mittelbalken verschraubt.

Vorteil: Hält einwandfrei und der Mittelbalken ist – bei Bedarf – kinderleicht demontierbar.

Mittelbalkenverbinder

Mittelbalkenverbinder am Fußteil

Hier noch einmal der Mittelbalkenverbinder im Detail:

Damit wir die richtige Höhe erhielten, in welcher sich die Auflage befinden muss (wir wollen ja nicht mit Gefälle Richtung Bettmitte auf den Matratzen liegen), haben wir einfach eine entsprechend lange Latte auf die Auflagen der Seitenteile gelegt und konnten damit die entsprechende Höhe ermitteln.

Danach konnte der Mittelbalken (natürlich nachdem daran die Haken verschraubt worden waren) einfach eingehängt werden.

Mittelbalken

Mittelbalken

In der Draufsicht sieht die Aufhängung wie folgt aus:

Mittelbalkenverbinder

Mittelbalkenverbinder

Unter den Mittelbalken haben wir noch eine Stütze platziert. Dann mussten nur noch die Lattenroste rein sowie die Matratzen. Und schon war das selbst gebaute Bett bezugsbereit!

Selbst gebautes Holzbett

Selbst gebautes Holzbett

Selbst gebautes Holzbett: Fußteil

Selbst gebautes Holzbett: Fußteil

Nun fehlt nur noch eine Kleinigkeit… 😉 Aber dazu demnächst mehr beim – voraussichtlich – letzten Beitrag zu diesem Projekt!

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

Hoftor – die Fortsetzung

Nachdem wir bereits letztes Jahr den metallen Grundrahmen für das Hoftor erstellt hatten, konnte es in den vergangenen Tagen endlich mit dem Projekt „Hoftor aus Holz selbst bauen“ weiter gehen.

Um das Holz vor stehendem Wasser zu schützen, haben wir an den Kanthölzern der Unterkonstruktion V2A-Schrauben eingedreht. Diese ragen einige Millimeter über die Holzoberfläche hinaus.

V2A-Schrauben

V2A-Schrauben

Die Kanthölzer wurden dann auf das Grundgerüst aufgelegt. Wie man auf dem nachfolgenden Bild gut erkennen kann, bleibt dank den V2A-Schrauben ein Abstand zwischen Metall und Holz, so dass am Holz selbst keine Staunässe entstehen kann.

Holz: Staunässe verhindern

Holz: Staunässe verhindern

Ob das auf Dauer so funktioniert, wie es geplant ist, wird sich zeigen.

Danach mussten nur noch die senkrechten Bretter verschraubt werden.

Hoftor aus Holz

Hoftor aus Holz

 

DIY: Holzbett bauen – Teil XI

Wir konnten die Arbeiten am Bett wieder ein Stück weiter in Richtung Fertigstellung fortsetzen.

Dieses Mal waren die Seitenteile an der Reihe. Hier haben wir als Auflagefläche für den Lattenrost eine Kantholz mit etwa 4×4 cm Abmessungen genommen und diese mittels Flachdübel mit den Seitenteilen verbunden.

Auflage für Lattenrost

Auflage für Lattenrost

Danach wurde alles verleimt und mit Schraubzwingen ordentlich verpresst. Nach der Trockenzeit gab es direkt die erste Ladung Leinölfirnis. Und weil wir einfach total ungeduldig waren das Wetter so schön war, haben wir einfach mal alle Teile zusammengesteckt.

Und so sieht das Bett aktuell aus:

Montage Bettteile

Montage Bettteile

Es fehlt noch der Mittelsteg zur Auflage der Lattenroste. Diesen werden wir voraussichtlich Mitte nächster Woche fertigstellen können und danach ist das eigene Holzbett soweit fertig. Bis auf die eine Kleinigkeit, die noch folgt…

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

DIY: Holzbett bauen – Teil X

In den letzten Tagen war die Zeit eher knapp bemessen, so dass wir immer nur in kleinen Etappen am Bett arbeiten konnten. Die Fortschritte hielten sich entsprechend in Grenzen, so dass wir darauf verzichtet haben, diese einzeln als Berichte einzustellen. Dafür gibt es nun eine Zusammenfassung.

Was ist also passiert in den vergangenen Tagen bis zum aktuellen Stand?

Als erstes hatten wir das Glück, dass wir uns Zwingen ausleihen konnten. Und was für welche!! Mit drei Metern (!!) Spannweite mehr als ausreichend für unser Bettchen. Damit ging das Arbeiten doch gleich leichter von der Hand.

Als erstes durfte das Fußteil die Kraft der Zwingen spüren. Ordentlich Leim aufgetragen, alles zusammengesteckt und dann… Gib ihm!! 🙂

Verleimen Fußteil

Verleimen Fußteil

Da so ein Bett bekanntermaßen nicht nur aus dem Fußteil besteht, folgte noch das Kopfteil! Hier mussten wir zuerst ein paar Fräsungen vornehmen, ehe die Zwingen erneut zum Einsatz kamen.

Verleimen Kopfteil

Verleimen Kopfteil

Für das Kopfteil waren allerdings die beiden (Monster-) Zwingen nicht ausreichend, so dass auch noch Spanngurte und einige andere Zwingen ran durften. Alleine war das Verleimen und Verspannen übrigens auch nicht zu machen, so dass wir uns Hilfe holen mussten.

Nachdem der Leim getrocknet war, kam der Moment der Wahrheit und wir konnten das Kopfteil endlich in einem Stück betrachten. Ohne Gurte, ohne Zwingen…

Kopfteil

Kopfteil

Und als hätte man es geahnt: Nach dem Verleimen folgte das erneute Schleifen von Kopf- und Fußteil.

Dabei fiel es uns auf! Da war es uns doch tatsächlich passiert. Das was hätte nie passieren sollen. Der unverzeihliche Fehler! Fatal!

Mal kurz nicht nachgedacht und – zack!! – war es geschehen:

Fehlbohrung

Fehlbohrung

Das richtige Loch, aber an der falschen Stelle!

Was also tun?

Einfach an der Stelle belassen? Nein, das sollte nicht die Lösung sein. Vor allem nicht dann, wenn wir wissen, dass das Loch an der falschen Stelle ist. Das hätte uns mit Sicherheit bis ans Ende der Nutzungszeit des Bettes verfolgt…

Also musste es verschlossen werden. Die beste oder einfachste Lösung: Mit einem passenden Holzdübel. Den gab es aber nicht. Jedenfalls nicht auf die Schnelle. Und nicht in der passenden Holzart. Daran scheiterte auch die Möglichkeit, ein passendes Stück Rundstab zu verwenden.

Rundstab…

Das war das Stichwort!

Wenn man keinen zur Hand hat, muss man sich eben einen basteln.

Reststück Holz

Reststück Holz

Wir haben in unseren Reststücken vom Zuschnitt gewühlt und das obige Holzstück gefunden. Optimal, um daraus einen Rundstab / Dübel zu drechseln!

Nach etwas Vorbereitung war das Werk vollbracht und der „Runddübel Marke Eigenbau“ konnte verbaut werden.

Runddübel Marke Eigenbau

Runddübel Marke Eigenbau

Den Überstand haben wir abgeschliffen.

Runddübel Überstand abgeschliffen

Runddübel Überstand abgeschliffen

Passt wieder und das vorgesehene Loch kann an der richtigen Stelle gebohrt werden.

Und zum Abschluss unserer Arbeiten gab es eine Ladung Leinölfirnis, die die Holzfarbe und die Maserung sehr kraftvoll zum Ausdruck gebracht hat. Perfekt!

Holzbehandlung mit Leinölfirnis

Holzbehandlung mit Leinölfirnis

Weiter geht es mit einem zweiten Auftrag Leinölfirnis sowie dem Anbringen der Verbindungsbeschläge. Die entsprechenden Bohrungen an den Pfosten haben wir bereits vorgenommen.

Danach werden wir uns um die Seitenteile samt Auflage für den Lattenrost sowie einen Mittelsteg kümmern.

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

DIY: Holzbett bauen – Teil IX

Getreu dem Motto „Frisch, fromm, fröhlich, frei“ gingen wir auch heute an die Arbeit! Irgendwann möchten wir schließlich das Bett fertig haben und uns darin fläzen.

Als erstes haben wir die vier Bettpfosten geschliffen, anschließend ausgerichtet und Markierungen angebracht, so dass später alles in einer einheitlichen Höhe sein wird. Außerdem haben wir direkt die Positionen der Halterungen für die Seitenteile angerissen. Wenn man eh schon den Stift in der Hand hat…

Bettpfosten anreißen

Bettpfosten anreißen

Es folgte das Anreißen an den Pfosten wie auch den den Zwischenstücken. Danach kam die Flachdübelfräse zum Einsatz.

Ansetzen, rein damit, fertig…

Fehler sind natürlich nicht passiert! Würde uns nie passieren und deshalb berichten wir hier auch nicht darüber. Aber eines sei gesagt: Man sollte vorher überlegen, wo man die Flachdübelfräse ansetzt, bevor man sie ins Holz treibt.

Die Fräsungen für die Flachdübel an den Pfosten für das Fußteil:

Fräsungen für Flachdübel an den Pfosten des Fußteils

Fräsungen für Flachdübel an den Pfosten des Fußteils

Und die Gegenstücke am Zwischenteil der beiden Pfosten:

Fräsungen für Flachdübel am Zwischenstück des Fußteils

Fräsungen für Flachdübel am Zwischenstück des Fußteils

Auch hier können wir nur raten, akkurat zu arbeiten und sich die notwendige Zeit zu nehmen. Lieber dreimal nachmessen, als einmal zack zack und dann passt es am Ende nicht. Das mag die notwendige Arbeitszeit in die Höhe schnellen lassen, aber lieber das, als Abfall produziert.

Wir wollten natürlich direkt mal sehen, wie das Fußteil aussehen wird und haben es (trocken) zusammengesteckt. Das im letzten Beitrag verleimte Zwischenstück hatten wir inzwischen von den Zwingen befreit, so dass dem Vorhaben nichts im Wege stand.

Fußteil

Fußteil

Passt soweit alles!

Die Übergänge sind wie gewünscht versatzfrei, so dass nur noch ein letzter abschließender Schleifgang nach dem Verleimen der Pfosten notwendig sein wird.

Und weil es soviel Spaß gemacht hat, haben wir gleich noch das spätere Kopfteil mit der Flachdübelfräse bearbeitet. Ganz fertig geworden sind wir damit nicht mehr, aber es hat gereicht, um die Teile grob auszurichten.

Und so sieht das Resultat aktuell aus:

Kopfteil

Kopfteil

Die einzelnen Teile müssen noch geschliffen und am breiten Brett die Fräsungen für die Flachdübel gemacht werden. Also Arbeit genug, ehe alles verleimt werden kann…

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

 

DIY: Holzbett bauen – Teil VIII

Heute ging es daran, die ersten Holzteile zu verleimen.

Damit alles im rechten Winkel ist, haben wir uns ein paar Hilfsmittel gebastelt.

Rechter Winkel beim Leimen

Rechter Winkel beim Leimen

Die Idee zu diesem Hilfsmittel haben wir irgendwo in den Weiten des Internets gefunden. Da die Winkel immer wieder einsetzbar sind und sich zudem die Kosten stark in Grenzen halten, war es kein Beinbruch, diese vorab anzufertigen. Für die weiteren Arbeiten werden wir die Winkel allerdings noch modifizieren.

Dann wurden die Flachdübel eingesetzt…

Flachdübel

Flachdübel

… und alles ordentlich mit Zwingen fixiert und verspannt.

Fixiert und verspannt

Fixiert und verspannt

Als nächstes werden wir die Bettpfosten anbringen, ehe es mit dem Kopfteil weiter geht.

Apropos Kopfteil: Um das ordentlich zu verspannen benötigen wir eigentlich drei Schraubzwingen mit einer Länge von jeweils über zwei Metern. Nur wo bekommt man die her? Gar nicht so einfach… Oder müssen wir uns doch eine Konstruktion überlegen, in welcher wir Spanngurte einsetzen können?

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema: