Category Archives: Werkzeug

Langzeittest: Gartenmeister Elektro-Rasenmäher FRM 1842

Vor etwas über einem Jahr haben wir einen Gartenmeister Elektro-Rasenmäher FRM 1842 als Testgerät zur Verfügung gestellt bekommen. Unser damaliger Eindruck war durchweg positiv. Einzig die Einstellung der Schnitthöhe sowie die Einhängung des Fangkorbes sind uns negativ aufgefallen.

Nach rund einem Jahr kann nun ein Fazit gezogen werden:

  • Die Problematik mit der Schnitthöhe war nicht praxisrelevant, da wir die Schnitthöhe nur einmal eingestellt haben und hiernach nicht mehr veränderten
  • Die Aufhängung des Fangkorbes hielt – wider unserem ersten Eindruck – allen Belastungen stand

Aber…

Als erstes gab vor ca. zwei Monaten das Material nach, welches den Griff in Position halten sollte:

Gartenmeister FRM 1842: Verbogenes Plastik am Griff

Gartenmeister FRM 1842: Verbogenes Plastik am Griff

Woran das lag können wir nicht genau nachvollziehen. Aber als wir mähen wollten, hing der Griff nach unten und verblieb nicht mehr in der oberen Position.

Gartenmeister FRM 1842: Defekter Griff

Gartenmeister FRM 1842: Defekter Griff

Ein stressfreies Mähen war somit nicht mehr möglich.

Heute sollte erneut der Rasen gemäht werden. Wir kamen etwa 50 cm weit, als es kurz knallte, der Motor hoch drehte und deutlich wahrnehmbar das Messer nicht mehr drehte.

Wir haben den Rasenmäher hiernach zerlegt und erlebten mehrere Überraschungen:

Es lagen mehrere Federn und Plastikteile im Bereich des Messerantriebs. Wozu diese ursprünglich dienten, war für uns nicht mehr nachvollziehbar. Das hätte uns allerdings auch nicht weiter geholfen, da erkennbar auch mehrere Bruchstellen am Antriebsrad waren.

Gartenmeister FRM 1842: Defekter Antrieb

Gartenmeister FRM 1842: Defekter Antrieb

Weiterhin hatte sich der Antriebsriemen scheinbar schon vor längerer Zeit langsam aus seiner ursprünglichen Position gelöst und war nach unten in Richtung Gehäuse gewandert. Dort hatte er sich zum größten Teil bereits durch das Gehäuse „geschliffen„:

Gartenmeister FRM 1842: Defekter Antrieb

Gartenmeister FRM 1842: Defekter Antrieb

Hätten nicht zuerst die obigen Teile versagt, wäre vermutlich über kurz oder lang der Antriebsriemen gerissen…

Fazit

Dass sich der Rasenmäher bereits nach knapp einem Jahr Nutzungsdauer verabschiedet, hätten wir nicht erwartet. Vor allem dann nicht, wenn man berücksichtigt, dass dazwischen eine Wintersaison liegt, in der der Rasenmäher nicht zum Einsatz kam!

Bislang waren wir mit dem Gerät zufrieden. Hätten wir es allerdings zum damals regulären Preis von rund 145,- Euro erworben, wäre nun sicherlich Frust angesagt.

Nun sind wir also auf der Suche nach einem Ersatzgerät, das hoffentlich länger als ein Jahr durchhält…

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900

Um bei künftigen Holzprojekten ordentliche Verbindungen schaffen zu können, haben wir uns zur Anschaffung einer Flachdübelfräse entschlossen. Nach ersten Recherchen fiel die Kaufentscheidung relativ leicht, da wir nur auf Geräte gestoßen sind, die uns zu teuer waren oder auf Alternativen aus dem Bereich der günstigeren Anbieter.

Unsere Wahl fiel daher auf die Flachdübelfräse Einhell BT-BJ 900 zu einem Preis von unter 50,- Euro.

Geliefert wird die Flachdübelfräse in einem passenden Koffer. Die Frage nach der Verwahrung, wenn das Gerät nicht genutzt wird, stellt sich daher nicht.

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900

Die Flachdübelfräse selbst ist ordentlich in dem Koffer zu verstauen.

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900

Die Lieferumfang beschränkt sich auf die Flachdübelfräse, einen Staubfangsack, einen Stirnlochschlüssel sowie die (u.a. deutsche) Bedienungsanleitung.

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Lieferumfang

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Lieferumfang

Das Gerät selbst weist ein ordentliches Gewicht auf (laut Prospekt knapp über 3 Kilogramm) und macht an sich einen stabilen Eindruck.

Negativ fallen die Einstellrädchen auf, die allesamt aus Plastik sind und keinen sonderlich wertigen Eindruck erzeugen. Das scheint man auch am Nachfolgemodell Einhell Flachdübelfräse TC-BJ 900 nicht verändert zu haben – zumindest deuten die Produktfotos darauf hin.

Die Flachdübelfräse verfügt über eine stufenlose Höhen- und Winkelverstellung.

An der Winkeleinstellung (bis 90°) hätte man unserer Ansicht nach die rote Markierung etwas näher an die gut lesbare Beschriftung führen können, um eine genauere Einstellung vornehmen zu können. Die Fixierung der Winkeleinstellung erfolgt mit einem Einstellrad aus Plastik.

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Winkeleinstellung

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Winkeleinstellung

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Winkeleinstellung

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Winkeleinstellung

Die Höheneinstellung erfolgt stufenlos in einem Bereich von 5-35 mm. Hier hat man ganz auf eine farbliche Markierung verzichtet und stattdessen eine Markierung direkt am Metall angebracht. Man muss schon sehr genau schauen, um sie zu sehen, daher haben wir sie auf dem nachfolgenden Foto rot umrandet.

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Höheneinstellung

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Höheneinstellung

An einem Einstellrad lässt sich einstellen, für welche Größe von Flachdübeln (0, 10, 20) der Fräsvorgang erfolgen soll. Es kann allerdings auch manuell eine individuelle Frästiefe festgelegt werden. Eine Feineinstellung ist mittels einer Schraube möglich.

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Frästiefe

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Frästiefe

Der Auswurf der Späne erfolgt in den mitgelieferten Staubfangsack, welcher aufgesteckt werden kann.

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Späneauswurf

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Späneauswurf

Ein direkter Anschluss einer Absaugeinrichtung an die Flachdübelfräse ist aufgrund der Form des Anschlusses nicht möglich. Das Anschlussrohr des Staubfangsackes bietet sich jedoch an, als Adapter verwendet zu werden.

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Staubfangsack

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Staubfangsack

Ein Fräserwechsel kann durch eine Demontage der Bodenplatte erfolgen.

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Bodenplatte

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Bodenplatte

Nach dem Aufsetzen der Flachdübelfräse erfolgt der eigentliche Fräsvorgang durch das nach vorne Drücken des Fräsers auf das Werkstück.

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Fräser

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Fräser

Im Frontbereich verfügt die Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900 über eine Markierung, die ein zentriertes Ansetzen zum Fräsvorgang ermöglichen soll. Weitere Markierung befinden sich im Bereich der Bodenplatte.

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Markierung

Einhell Flachdübelfräse BT-BJ 900: Markierung

Es folgte der erste Praxistest:

Auf den Werkstücken (18 mm Multiplexplatten) wurde jeweils die Stelle angerissen, an welcher der Flachdübel eingesetzt werden soll.

Es war – das sei erwähnt – der erste Versuch eine entsprechende Fräsung vorzunehmen und daher wäre es natürlich erstaunlich, wenn alles auf Anhieb so laufen würde, wie man sich das erhofft. Das war natürlich nicht der Fall und soll nicht unerwähnt bleiben.

Das Ergebnis:

Flachdübelfräse: Abgerutscht

Flachdübelfräse: Abgerutscht

Vermutlich haben wir die Fräse zu schnell ins Holz geführt, schlichtweg nicht fest genug gehalten oder hätten sie bereits vor dem Ansetzen einschalten sollen. Sei’s drum… Es war eine Erfahrung wert und so liefen die nächsten Versuche auch gleich besser.

So haben wir im zweiten Anlauf versucht, an der Stirnseite der Multiplexplatte eine Fräsung vorzunehmen. Die Flachdübelfräse haben wir dieses Mal bereits vorab anlaufen lassen, danach am Werkstück aufgesetzt, ausgerichtet und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit ins Holz fräsen lassen.

Flachdübelfräse: Eingesetzter Flachdübel

Flachdübelfräse: Eingesetzter Flachdübel an der Stirnseite

Das Vorgehen war erfolgreich: Mit der 20er-Einstellung an der Maschine wurde eine saubere Öffnung für den entsprechenden Flachdübel gefräst, welcher dort mittig eingesetzt werden konnte.

Zur Ehrenrettung: Auch der Fräsvorgang auf der Plattenoberseite gelang im weiteren Versuch ohne Probleme.

Flachdübelfräse: Eingesetzter Flachdübel

Flachdübelfräse: Eingesetzter Flachdübel

Die Einhell Flachdübelfräse BT BJ 900 macht also genau das, was sie soll!

(Dieser Beitrag wurde nicht seitens Dritter gesponsert!)

DIY: Oberfräsentisch – Teil II

In der Mitte der Multiplexplatte haben wir eine 55 mm durchmessende Öffnung gesägt.

Zudem wurden die Löcher zur Befestigung der Oberfräse gebohrt (hierfür haben wir uns an den Öffnungen der Gleitplatte der Oberfräse orientiert) und mittels Senkbohrer bearbeitet, so dass die eingelassenen Schrauben später kein Hindernis beim Schieben des Werkstücks bilden.

Oberfräsentisch: Bohrungen

Oberfräsentisch: Bohrungen

Die Oberfräse wird an der Unterseite der Platte angebracht und mittels den Schrauben (M6) und Flügelmuttern fixiert (auf dem Bild sind noch normale Muttern zu sehen).

Oberfräsentisch: Befestigung

Oberfräsentisch: Befestigung

Den fehlenden Feststellschalter für Dauerbetrieb ersetzt ein wiederlösbarer Kabelbinder.

Oberfräsentisch: Dauerbetrieb

Oberfräsentisch: Dauerbetrieb

Achtung: Die Oberfräse läuft in diesem Fall natürlich sofort bei Einschalten der Stromzufuhr an! Man sollte sich vorab versichern, dass nichts durch den anlaufenden Fräskopf gefährdet werden kann!

Dann kam es zum ersten Probelauf mit einem Stück Dachlatte!

Oberfräsentisch: Test

Oberfräsentisch: Test

Die Latte wurde am Anschlag entlang geführt.

Oberfräsentisch: Ergebnis Test

Oberfräsentisch: Ergebnis Test

Das Ergebnis war eine sauber gefräste Latte!

Oberfräsentisch: Ergebnis Test

Oberfräsentisch: Ergebnis Test

Nun muss sich der „Oberfräsentisch“ in der Praxis behaupten. Sicherlich werden wir noch die ein oder andere Modifikation (u.a. Absaugung) daran vornehmen, aber seine grundlegende Aufgabe erfüllt er bereits jetzt.

Die Gesamtkosten für das notwendige Arbeitsmaterial lagen bei etwa 40 Euro.

DIY: Oberfräsentisch – Teil I

Der Begriff „Oberfräsentisch“ ist eigentlich übertrieben!

Denn eigentlich soll es nur eine Hilfe werden, die uns die die Arbeiten mit der Oberfräse erleichtern soll. Das Arbeiten mit dem mitgelieferten Parallelanschlag lag uns einfach nicht.

Angesichts diverser Holzarbeiten, die wir demnächst durchführen möchten, stand also die Frage im Raum, wie wir uns die Arbeiten mit der Oberfräse erleichtern können.

Ein wenig Recherche im Internet hat hier sehr schnell zu der Idee geführt, eine Art „Oberfräsentisch“ zu bauen.

Wir haben für uns dabei die Prämisse getroffen: Kein Kunstwerk, sondern einfach, schlicht und funktionell. Der Tisch soll die Oberfräse halten und es ermöglichen, das Werkstück an einem verstellbaren Anschlag entlang über die Fräse zu führen.

Im Internet finden sich zu dem Thema „Oberfräsentisch“ zig Varianten und Möglichkeiten. Anregungen für einen Eigenbau zu finden war folglich nicht weiter schwierig.

Also wurde Material eingekauft:

  • Multiplexplatten 50 x 50 cm
  • Multiplexplatten 50 x 10 cm
  • T-Nut-Schiene 100 cm (als Führungsschiene für den Anschlag)
  • Nutfräser 17 mm
  • M8 Schrauben samt Unterlegscheiben und Flügelmuttern
  • diverse Kleinteile

Die Kosten beliefen sich auf etwa 26 Euro für die Multiplexplatten, 11,50 Euro für einen billigen Fräser und die T-Nut-Schiene sowie ein paar Euro für die Kleinteile.

Oberfräsentisch: Material

Oberfräsentisch: Material

Die T-Nut-Schiene soll in die Arbeitsplatte eingelassen werden und als Führung für den Anschlag dienen. Sie bietet den Vorteil, dass dort eine M8-Schaube oder -Mutter passgenau eingeführt werden kann.

Oberfräsentisch: T-Nut-Schiene

Oberfräsentisch: T-Nut-Schiene

Die Nut, um die Führungsschiene einzlassen, wurde mit der Oberfräse erstellt.

Oberfräsentisch: Nut

Oberfräsentisch: Nut

Die Schiene fügt sich dort, nachdem die Kanten leicht abgeschliffen sind, nahtlos ein.

Oberfräsentisch: Führungsschiene für Anschlag

Oberfräsentisch: Führungsschiene für Anschlag

Damit die Schiene später nicht verrutschen kann, haben wir sie verschraubt. Um zu verhindern, dass sich die Schrauben wiederum mit den M8-Schrauben des Anschlags ins Gehege kommen, wurden die Befestigungsschrauben der Führungsschiene versenkt. Hierzu haben wir einen Metallbohrer eingesetzt, da uns kein entsprechender Senkbohrer zur Verfügung stand, welcher in die Schiene gepasst hätte.

Oberfräsentisch: Führungsschiene für Anschlag

Oberfräsentisch: Führungsschiene für Anschlag

Aus den drei kleineren Multiplexplatten haben wir den eigentlichen Anschlag konstruiert, an welchem später die Werkstücke entlang geführt werden.

Oberfräsentisch: Anschlag

Oberfräsentisch: Anschlag

Der Anschlag wird mittels den Schrauben mit der Führungsschiene verbunden, kann auf dieser bewegt und an der gewünschten Stelle durch die Schrauben fixiert werden.

Oberfräsentisch: Einzelteile

Oberfräsentisch: Einzelteile

Die restlichen Arbeitsschritte folgen demnächst im zweiten Teil!

Schmiege

Unsere Werkzeugausstattung haben wir um eine Schmiege erweitert.

Schmiege

Schmiege

Eine Schmiege ist ein verstellbarer Winkel, mit dem man vorhandene Winkel einfach auf ein Werkstück übertragen kann.

Hierzu wird die „Zunge“ (im Bild das Metallteil) aufgeklappt und an den zu übertragenden Winkel angelegt. Mit der Flügelschraube wird dann die „Zunge“ fixiert. Danach kann der Winkel auf ein Werkstück übertragen werden.

Ursprünglich wollten wir uns selbst eine Schmiege bauen, aber irgendwie hat einfach die Zeit gefehlt und deshalb haben wir uns zum Kauf entschlossen.

Produkttest: Gardena Spaltaxt 2800 S, Universalbeil 900 B sowie Gerätehandschuhe

Rechtzeitig vor der beginnenden Heizsaison wurden uns freundlicherweise folgende Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt:

Gardena Gerätehandschuhe, Gardena Spaltaxt 2800S, Gardena Universalbeil 900B

Gardena Gerätehandschuhe, Gardena Spaltaxt 2800S, Gardena Universalbeil 900B

Im Einzelnen handelt es sich hierbei um Gardena Gerätehandschuhe, die Gardena Spaltaxt 2800 S und das Gardena Universalbeil 900 B. Da der Holzofen über Winter sicherlich mächtig Hunger hat, gilt es noch Holz zu spalten. Diesen Arbeiten steht nun nichts mehr im Wege…

Gardena Gerätehandschuhe

Gardena Gerätehandschuhe

Gardena Gerätehandschuhe

Natürlich haben wir bei all unseren Tests die zur Verfügung gestellten Gerätehandschuhe getragen. Und um es vorweg zu nehmen: Sie haben sich zweifelsfrei bewährt und waren angenehm zu tragen!

An den Fingerspitzen der Gerätehandschuhe hat Gardena eine spezielle Beschichtung / Gummierung angebracht, die rutschhemmend wirkt.

Positiv fiel uns hierbei auf, dass dennoch keine Einschränkungen feststellbar waren, wenn man beim Ausführen des Schlages den Axtstiel durch die Handschuhe gleiten ließ.

Gardena Gerätehandschuhe Gummierung

Gardena Gerätehandschuhe Gummierung

Ein weiterer Pluspunkt ist der lange Schaft der Gerätehandschuhe, welcher in unseren Versuchen das Eindringen von Schmutz bzw. Holzresten/-spänen wirksam verhinderte. Bei einem Paar handelsüblicher Arbeitshandschuhe waren bereits nach kurzer Zeit Holzspäne ins Innere gelangt, so dass diese erst wieder ausgeschüttelt werden mussten.

Der Schaft verfügt zusätzlich noch über einen Klettverschluss, so dass gewährleistet ist, dass dieser auch am Handgelenk anliegen bleibt.

Gardena Gerätehandschuhe Schaft

Gardena Gerätehandschuhe Schaft

Bei längeren Spaltarbeiten bietet der Gerätehandschuh einen weiteren Vorteil: Stoßhemmende Einlagen im Bereich der Handfläche!

Diese Einlagen mag man zu Beginn der Arbeit gar nicht bewusst wahrnehmen (was durchaus für die Einlagen spricht), aber im Laufe der Zeit sowie einigen hart ausgeführten Spaltschlägen kann eine zusätzliche Polsterung nicht schaden. Wir empfanden die Einlagen jedenfalls als eine sehr angenehme Sache.

Gardena Gerätehandschuhe stoßhemmende Einlagen

Gardena Gerätehandschuhe stoßhemmende Einlagen

Fazit: Bei unseren zukünftigen Arbeiten mit Axt oder Beil werden wir definitiv unsere normalen Arbeitshandschuhe im Regal belassen und stattdessen auf die Gerätehandschuhe zurückgreifen!

Gardena Spaltaxt 2800 S

 

Gardena Spaltaxt 2800 S

Gardena Spaltaxt 2800 S

Die Spaltaxt 2800 S ist derzeit die größte Axt, die Gardena im Angebot führt.

Ihr Einsatzgebiet liegt zweifelsfrei im Spalten großer, massiver oder verasteter Holzstücke. Hierzu hat Gardena dem Axtkopf ein Gewicht von gut 2.300 Gramm verpasst, diesen speziell beschichtet und an ein 70cm langes Griffstück gepackt.

Der keilförmige Axtkopf wächst an bis auf eine Breite von 4,5 Zentimetern. Breit genug, um in Kombination mit dem Gewicht des Axtkopfes, eine ausreichende Spaltwirkung zu erzielen.

Bei unseren Spaltversuchen mit Eichen-, Buchen- und Pappelholz hatten die jeweilige Holzscheite einem kräftig ausgeführten Schlag nur wenig entgegenzusetzen und barsten bzw. rissen meist schon beim ersten Schlag. Auch verastete Scheite konnten der Spaltaxt nicht lange Widerstand leisten.

Sollte es dennoch nicht gelingen, einen Holzscheit zu spalten, bietet die Spaltaxt eine Alternative: Den Einsatz der im Axtkopf integrierten Hammerfläche! Mit dieser ist es möglich Keile ins Holz zu treiben. Das Mitführen eines Hammers kann also entfallen.

Gardena Spaltaxt 2800 S Axtkopf

Gardena Spaltaxt 2800 S Axtkopf mit Hammerfläche und Schlagschutz

Natürlich haben wir auch das Eintreiben von Keilen getestet: Es funktioniert!

Aber: Wir werden diese Möglichkeit wohl nicht nutzen.

Und wieso nicht?

Zum Einen gibt es dafür Werkzeuge, die alleine schon aufgrund ihres Gewichts besser geeignet sind, zum Anderen ist uns die Axt für einen solchen Einsatz schlichtweg zu schade. Das muss aber jeder Anwender für sich selbst entscheiden. Für uns gilt: Eine Axt ist eine Axt…

Insgesamt lag die Spaltaxt gut in der Hand, was sicherlich auch dem entsprechend ausgestalteten Griff zuzuschreiben war. Dieser läuft hakenförmig aus und bietet jederzeit ein Gefühl, wo der Griff endet. Gerade bei kraftvoll ausgeführten Schlägen ist diese Griffsicherheit ein Vorteil.

Das Griffstück ist gummiert, was die Übertragung eines harten Schlages auf den Körper zumindest vermindert. In Kombination mit den Gerätehandschuhen sicherlich eine deutliche Entlastung, was das Verdauen der Aufprallenergie betrifft.

Nicht auszuschließen ist, dass einmal ein ausgeführter Spaltschlag nicht optimal trifft und stattdessen der Axtstiel auftrifft. In diesen Situationen dürften sich schon einige Axtstiele verabschiedet haben. Gardena hat der Spaltaxt 2800 S an der kritischen Stelle vorsorglich einen Schlagschutz aus Edelstahl verpasst. Ob dieser sich in der Praxis bewährt, konnten wir allerdings nicht beurteilen, da wir – zum Glück – keinen derart fehlgeleiteten Schlag ausgeführt haben. Letztendlich wollten wir so einen Schlag auch nicht zu Testzwecken provozieren…

Die Spaltaxt wird mit einem Transportschutz ausgeliefert. Dieser bietet nebenbei noch die Möglichkeit, die Axt an einem Haken aufzuhängen.

Gardena Spaltaxt 2800 S Transportschutz

Gardena Spaltaxt 2800 S Transportschutz

Gardena Spaltaxt 2800 S im Einsatz

Gardena Spaltaxt 2800 S im Einsatz

Fazit: Alles lässt sich sicherlich nicht mit der Gardena Spaltaxt 2800 S spalten. Das meiste schon. Und was sich wirklich weigert, dem treibt man einfach mit der Hammerfläche einen Keil zwischen die Fasern!!

Gardena Universalbeil 900 B

Gardena Universalbeil 900 B

Gardena Universalbeil 900 B

Eben mal ein paar dickere Äste am Obstbaum entfernen, einen Holzstamm vor dem Spalten entasten oder aber den Holzscheit der einfach nicht in den Ofen passen will, spalten…

Wer kennt das nicht? Und genau hier sehen wir das Revier des Universalbeils!

Das Universalbeil ist das Gegenstück zur Spaltaxt und stellt den Einstieg in die Welt der Gardena-Äxte dar.

Von den 900 Gramm Gewicht hat Gardena stolze 700 Gramm in den Beilkopf gepackt, welcher an einem 34cm langen Griffstück ruht.

Eine clevere Lösung bietet beim Universalbeil der zugehörige Transportschutz: Er kann am Gürtel befestigt werden, so dass das Universalbeil bei Bedarf unkompliziert verstaut werden kann und dennoch immer griffbereit ist.

Gardena Universalbeil 900 B Transportschutz

Gardena Universalbeil 900 B Transportschutz

Wie der große Bruder, die Spaltaxt, bietet auch das Universalbeil eine Hammerfläche zum Eintreiben von Keilen. Was wir davon halten, haben wir bereits oben geschrieben… Zudem scheint uns das Universalbeil alleine schon aus Gewichtsgründen nicht als erstes Mittel der Wahl, wenn es um das Nutzen von Keilen geht. Unterm Strich also eine nette Sache, aber wirklich sinnvoll?

Auf einen Schlagschutz wurde beim Universalbeil verzichtet. In der Regel führt man damit allerdings auch keine Schläge mit der Intensität einer Spaltaxt aus, so dass dies sicherlich kein gravierender Nachteil sein dürfte.

Gardena Universalbeil 900 B Hammerfläche

Gardena Universalbeil 900 B Hammerfläche

In unseren Tests hat sich das Universalbeil tapfer geschlagen, was das Entasten von Holzscheiten betrifft. Aber auch beim Spalten von Brennholz gab es keine nennenswerten Probleme. Auch hier haben wir zum Testen auf Eichen-, Buchen- und Pappelholz zurückgegriffen.

Gardena Universalbeil 900 B nach dem Einsatz

Gardena Universalbeil 900 B nach dem Einsatz

Fazit: Ein Beil für alle Fälle! Und sollte das Universalbeil an seine  Grenzen stoßen, kommt der große Bruder, die Spaltaxt, zum Einsatz! Beide zusammen sind eine Kombination, die nahezu jedes Problem meistern dürfte, das sich bei üblichen Holzarbeiten stellt.

Gardena Universalbeil und Spaltaxt: Ein starkes Team!

Gardena Universalbeil und Spaltaxt: Ein starkes Team!

Sonstiges

Gardena selbst gibt sowohl auf die Spaltaxt wie auch das Beil jeweils 10 Jahre Garantie.  Mit dem Kauf kann man also wenig falsch machen.

 

Und hier noch zwei kleine Videos:

Gardena Universalbeil 900 B:


Gardena Spaltaxt 2800 S

Vielen Dank an blogabout.it!

Und wie sehen Eure Erfahrungen mit den Äxten von Gardena aus?

Meister Craft Exzenterschleifer MES 480E

Da wir noch einige Projekte vor uns haben, die großflächige Schleifarbeiten nach sich ziehen, haben wir uns einen Exzenterschleifer (Schwingschleifer) zugelegt.

Für 33,- Euro gab es den Meister Craft Exzenterschleifer MES 480 E inkl. sieben Jahre Garantie beim nahe gelegenen Baumarkt.

MeisterCraft Exzenterschleifer MES 480E

Verpackung

Gewöhnlich entscheiden wir uns für Geräte von Bosch. Schaut man sich die technischen Merkmale an (Drehzahlvorwahl, Handgriff), so hätten wir alternativ den Bosch PEX 400 AE erwerben müssen. Mit gut 100,- Euro Verkaufspreis also deutlich teurer.

Um auch einmal einem anderen Hersteller eine Chance zu geben, fiel in diesem Fall die Entscheidung zu Gunsten der günstigeren Alternative…

Ausgeliefert wird der Exzenterschleifer in einem handelsüblichen Pappkarton – bereits hier ein deutlicher Unterschied zu den Geräten von Bosch, welche sich üblicherweise in einem Plastikkoffer befinden.

Zum Lieferumfang zählen, neben dem eigentlichen Exzenterschleifer, ein Staubsack, eine Betriebsanleitung sowie ein Schleifscheibe mit 80er-Körnung.

MeisterCraft Exzenterschleifer MES 480E

Lieferumfang

Das Gerät selbst mach einen stabilen Eindruck und liegt zunächst gut in der Hand. Daran dürften sowohl der leicht verstellbare Handgriff, aber auch das Gewicht von rund 2 Kilogramm ihre Anteile leisten.

Das Anschlusskabel bietet mit 2,5 Metern Länge ebenfalls Spielraum beim Arbeiten mit dem Gerät.

Dank Klettsystem ist der Wechsel der Schleifblätter schnell und einfach zu erledigen.

MeisterCraft Exzenterschleifer MES 480E

MeisterCraft Exzenterschleifer MES 480E

Der Ein-/Ausschalter auf dem Rücken der Exzenterschleifers ist durch eine Abdeckung staubgeschützt; lässt sich aber dennoch gut bedienen.

MeisterCraft Exzenterschleifer MES 480E

Ein-/Ausschalter

Im vorderen Kopfbereich des Exzenterschleifers findet sich die Drehzahlvorwahl, die insgesamt 6 Stufen zu Auswahl anbietet.

MeisterCraft Exzenterschleifer MES 480E

Drehzahlvorwahl

Die Drehzahl des Schleifers lässt sich hiermit auf 4.000 – 14.000 Schwingungen pro Minute regulieren. Hier kann der Bosch PEX 400 AE mit 4.000 – 21.200 Schwingungen pro Minute mehr Leistung vorweisen.

Wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, werden wir hier nach und nach berichten.