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Finanzierung beantragt

Heute war ein weiterer Termin bei der Bank, bei dem die Finanzierung soweit fertig gemacht und beantragt wurde.

Alles in allem wurden folgende Anträge gefertigt:

  • Riester-Bausparvertrag
  • Bausparvertrag
  • Risikolebensversicherung
  • Wohngebäudeversicherung

Etwa gegen Ende des Monats wird ein weiteres Treffen stattfinden, bei dem die entsprechenden Verträge endgültig abgeschlossen werden. Ende Januar 2012 dürfte das Geld verfügbar sein und die Zahlung kann abgewickelt werden.

Zuhause wurden die Anträge nochmals genau durchgelesen. Hierbei sind noch etliche Fragen zum genauen Ablauf der Finanzierung aufgetaucht. Vor Ort mangelt es oft an Zeit und Ruhe, so dass einem manche Dinge leider erst im Nachhinein auffallen.

Der entsprechende Bearbeiter der Bank wurde daher nochmals angeschrieben und die aufgetauchten Fragen geschildert.

Kostenschätzung

Heute kam die schriftliche Grobkostenschätzung des Gutachters. Hier wurde wirklich sehr viel angesetzt. Auch Dinge, die aus unserer Sicht zunächst keine Priorität haben (Sanierung Nebengebäude, Terrasse, Hof sanieren usw.).

Insgesamt kommt so eine stolze Summe in Höhe von rund 94.500,- Euro zusammen.

Diese Summe bezieht sich allerdings darauf, dass alle Arbeiten durch Fachfirmen durchgeführt werden. Es kann also durch Eigenleistungen eine deutliche Kostensenkung stattfinden.

Angebot Fensterbauer

Heute kam das Angebot des Fensterbauers per E-Mail.

Angesetzt hatten wir für diesen Posten ca. 15.000,- Euro. Es gab jedoch Bedenken, ob dies ausreichen würde – gerade auch hinsichtlich des Wunsches, alles zukunftssicher 3-fach zu verglasen. Entsprechend groß war die Spannung beim Öffnen des E-Mail-Anhangs.

Auf der letzten Seite dann die Überraschung: 2-fach verglast ca. 12.000,- Euro. Aufschlag für 3-fach Verglasung ca. 1.000,- Euro.

Alles in allem werden wir den Austausch sämtlicher Fenster, Balkontüren sowie der Haustür mit deutlich unter 15.000,- Euro realisieren können.

Finanzierung steht!

Nach einem erneuten Termin bei der Bank steht nun die Finanzierung fest: Wir werden zunächst über eine festgelegte Frist lediglich Zinszahlungen vornehmen und hierzu gleichzeitig einen Bausparvertrag in Höhe der Darlehenssumme besparen. Dieser wird dann bei Zuteilung das Darlehen ablösen.

Somit stehen bereits jetzt die kompletten Zahlungsmodalitäten für die nächsten Jahre fest. Aufgrund der festgeschriebenen Zinsen für Darlehen und Bausparvertrag sollten Überraschungen ausgeschlossen sein.

Desweiteren haben wir uns entschlossen, den Bausparvertrag mit Riesterförderung abzuschließen (sogenanntes „Wohn-Riester“).

Somit erhalten wir zusätzlich (ab 2013) eine staatliche Förderung von zunächst jährlich 154,- Euro, die in den Bausparvertrag einfließt. Sollte sich Nachwuchs einstellen, fließen pro Kind weitere 300,- Euro jährlich an Förderung in den Bausparvertrag ein.

Weiterhin können auf diese Weise die Zahlungen in das Riesterprodukt steuerlich geltend gemacht werden.

Aufgrund dieser Förderung verkürzt sich einerseits die gesamte Finanzierungslaufzeit und spart andererseits einiges an Zinszahlungen.

Konkret kommt uns das „Wohn-Riester“ ca. 8.000,- Euro günstiger hinsichtlich der anfallenden Gesamtkosten. Nicht berücksichtigt sind zusätzliche Steuerersparnisse während der Laufzeit.

Einziger „Wermutstropfen“:

Bei Renteneintritt erfolgt eine Nachversteuerung, von der niemand zum jetzigen Zeitpunkt sagen kann, wie hoch sie ausfallen wird.

Seitens der Bank geht man von 44.000,- Euro aus, welche bei einem Renteneintritt mit 67 Jahren nachversteuert werden müssen (ausgehend davon, dass man sofort die komplette Summe versteuert). Hierauf ein Steuersatz von 30% angewandt, wären eine Steuerschuld in Höhe von 13.200,- Euro zu entrichten. Damit dürften wir leben können. Zumal ein Steuersatz von 30% aus derzeitiger Sicht sehr hoch angesetzt ist.

Da nun die Finanzierung steht, kann es mit dem Hauskauf weitergehen. Als nächstes steht demnach der Besuch beim Notar an.

Fensterbauer

Heute war der Fensterbauer vor Ort. Er hat die vorhandenen Fenster und Türen ausgemessen, Hinweise auf mögliche Lösungsmöglichkeiten gegeben und uns hinsichtlich einiger „Sonderwünsche“ beraten.

Die Kosten für zehn Fenster, drei Balkontüren und einer Eingangstür dürften sich nach einer ersten Grobschätzung unter einer Grenze von 15.000,- Euro bewegen. Ein schriftliches Angebot will man uns im Laufe der kommenden Woche zusenden.

Wie finanzieren?

Das ist die entscheidende Frage! Auf der sicheren Seite wäre man mit einem zunächst tilgungsfreien Darlehen, bei dem die ersten Jahre ausschließlich Zinsen bedient und ein Bausparvertrag angespart werden, welcher dann das Darlehen ablöst. Die Zinsen für das Bauspardarlehen wären heute bereits gesichert. Eine insgesamt verlässliche Sache – aber sicher nicht die günstigste Variante.

Alternativ wäre eine langfristige Zinsbindung mit hohem Tilgungsanteil denkbar.

Da sind noch einige Überlegungen und Berechnungen fällig!

Detailliertere Planungen

Wie es der Zufall will, hat sich eine Möglichkeit ergeben, noch vor dem eigentlichen Kauf Zugang zum Objekt zu erhalten und in aller Ruhe die Aufmaße vorzunehmen. Hiernach dürfte eine wesentlich genauere Kostenplanung möglich sein.

Baumaterial – Kostenvergleich

Nach nun rund einwöchigem, intensivem Preisvergleich bei Baustoffen bin ich auch dazu übergegangen, entsprechende Angebote im Internet mit einzubeziehen.

Es kamen, nicht ganz unerwartet, erstaunliche Preisdifferenzen zu Tage:

Bei den Dachfenstern eines dänischen Markenherstellers sind Preisunterschiede bis zu 200,- Euro pro Fenster möglich!

Sicherlich eine Summe, die in der Planung durchaus berücksichtigt werden sollte. Gerade wenn nicht nur ein Artikel bestellt wird.