DIY: Holzbett bauen – Teil X

In den letzten Tagen war die Zeit eher knapp bemessen, so dass wir immer nur in kleinen Etappen am Bett arbeiten konnten. Die Fortschritte hielten sich entsprechend in Grenzen, so dass wir darauf verzichtet haben, diese einzeln als Berichte einzustellen. Dafür gibt es nun eine Zusammenfassung.

Was ist also passiert in den vergangenen Tagen bis zum aktuellen Stand?

Als erstes hatten wir das Glück, dass wir uns Zwingen ausleihen konnten. Und was für welche!! Mit drei Metern (!!) Spannweite mehr als ausreichend für unser Bettchen. Damit ging das Arbeiten doch gleich leichter von der Hand.

Als erstes durfte das Fußteil die Kraft der Zwingen spüren. Ordentlich Leim aufgetragen, alles zusammengesteckt und dann… Gib ihm!! 🙂

Verleimen Fußteil

Verleimen Fußteil

Da so ein Bett bekanntermaßen nicht nur aus dem Fußteil besteht, folgte noch das Kopfteil! Hier mussten wir zuerst ein paar Fräsungen vornehmen, ehe die Zwingen erneut zum Einsatz kamen.

Verleimen Kopfteil

Verleimen Kopfteil

Für das Kopfteil waren allerdings die beiden (Monster-) Zwingen nicht ausreichend, so dass auch noch Spanngurte und einige andere Zwingen ran durften. Alleine war das Verleimen und Verspannen übrigens auch nicht zu machen, so dass wir uns Hilfe holen mussten.

Nachdem der Leim getrocknet war, kam der Moment der Wahrheit und wir konnten das Kopfteil endlich in einem Stück betrachten. Ohne Gurte, ohne Zwingen…

Kopfteil

Kopfteil

Und als hätte man es geahnt: Nach dem Verleimen folgte das erneute Schleifen von Kopf- und Fußteil.

Dabei fiel es uns auf! Da war es uns doch tatsächlich passiert. Das was hätte nie passieren sollen. Der unverzeihliche Fehler! Fatal!

Mal kurz nicht nachgedacht und – zack!! – war es geschehen:

Fehlbohrung

Fehlbohrung

Das richtige Loch, aber an der falschen Stelle!

Was also tun?

Einfach an der Stelle belassen? Nein, das sollte nicht die Lösung sein. Vor allem nicht dann, wenn wir wissen, dass das Loch an der falschen Stelle ist. Das hätte uns mit Sicherheit bis ans Ende der Nutzungszeit des Bettes verfolgt…

Also musste es verschlossen werden. Die beste oder einfachste Lösung: Mit einem passenden Holzdübel. Den gab es aber nicht. Jedenfalls nicht auf die Schnelle. Und nicht in der passenden Holzart. Daran scheiterte auch die Möglichkeit, ein passendes Stück Rundstab zu verwenden.

Rundstab…

Das war das Stichwort!

Wenn man keinen zur Hand hat, muss man sich eben einen basteln.

Reststück Holz

Reststück Holz

Wir haben in unseren Reststücken vom Zuschnitt gewühlt und das obige Holzstück gefunden. Optimal, um daraus einen Rundstab / Dübel zu drechseln!

Nach etwas Vorbereitung war das Werk vollbracht und der „Runddübel Marke Eigenbau“ konnte verbaut werden.

Runddübel Marke Eigenbau

Runddübel Marke Eigenbau

Den Überstand haben wir abgeschliffen.

Runddübel Überstand abgeschliffen

Runddübel Überstand abgeschliffen

Passt wieder und das vorgesehene Loch kann an der richtigen Stelle gebohrt werden.

Und zum Abschluss unserer Arbeiten gab es eine Ladung Leinölfirnis, die die Holzfarbe und die Maserung sehr kraftvoll zum Ausdruck gebracht hat. Perfekt!

Holzbehandlung mit Leinölfirnis

Holzbehandlung mit Leinölfirnis

Weiter geht es mit einem zweiten Auftrag Leinölfirnis sowie dem Anbringen der Verbindungsbeschläge. Die entsprechenden Bohrungen an den Pfosten haben wir bereits vorgenommen.

Danach werden wir uns um die Seitenteile samt Auflage für den Lattenrost sowie einen Mittelsteg kümmern.

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