Neue Wasserzuleitung?

Da wir nun bereits einen Teil des Hofes aufgegraben haben, haben wir Kontakt mit der Verbandsgemeinde aufgenommen und angefragt, ob Interesse daran besteht, direkt auch die Frischwasserzuleitung neu zu verlegen.

Da das alte Stahlrohr sicherlich so alt wie das Haus ist, scheint man diesem Anliegen zumindest nicht von vornherein abgeneigt. In den nächsten Tagen wird sich ein Mitarbeiter bei uns melden und Näheres abklären.

Kelleraußenwand freigelegt

Endlich ist es soweit und die Kelleraußenwand ist freigelegt. Nun muss sie noch abtrocknen, ehe die anderen Arbeiten beginnen können.

In Rahmen der Aushubarbeiten wurde gleich noch eine Kanalinspektion gemacht, deren Videobilder leider nichts Erfreuliches zu Tage brachten:

Die Leitung des Fallrohres aus dem Garten, welche in einem leichten Winkel vom Grundstück zur Straßenmitte verläuft, ist gebrochen. Das Regenwasser kann also frei ins Erdreich versickern. Eine weitere Erklärung für feuchte Kellerwände.

Möglichkeit zur Ausbesserung: Straße aufreißen oder bessere Alternative (Rohrführung komplett ändern, Zisterne anlegen) finden…

Abwasserleitung von Bad zur Straße: Undicht an mehreren Stellen. Zudem ist der Rohrdurchmesser um ca. 50% mit Ablagerungen vermindert.

Wenn es nicht so tragisch wäre, wäre es fast lustig gewesen, an wie vielen Stellen das Wasser auf einmal aus dem Erdreich gesickert ist. Somit auch hier eine plausible Erklärung für die feuchten Kellerwände. Sanierung der Leitungen sinnlos!

Fazit: Alle alten Rohre abschreiben und die komplette Entwässerung samt Schacht neu anlegen!

Auch hier gilt unser Dank wieder der Rohr- und Kanalreinigung Barta für die technische und logistische Unterstützung.

Feuchte Kellerwände?

Nachdem der Stahlbeton an den Kelleraußenwänden entfernt ist, hat sich auch direkt die erste Quelle für die feuchten Kellerwände gezeigt: Defekte Abwasserrohre!

Der Rohrbruch lag tatsächlich nicht an unseren Arbeiten. Die Unterspülung am Rohr zeigte deutlich, dass hier schon etliche Liter Wasser im Laufe der Jahre ausgetreten waren. Und wohin sind die gesickert? Durch die Wand, welche hierdurch feucht wurde und man das Ergebnis im Keller bewundern konnte.

Da aber eine Schadstelle nicht reicht, gab es um die Ecke gleich die nächste.

Das Rohr war sogar komplett durchgerostet, so dass auf einer Strecke von mehreren Zentimetern das Wasser ungehindert ins Erdreich floss. Und da wir diesen Ablauf ständig benutzt haben, dürften auch hier etliche Liter Wasser mit der Kellerwand in Kontakt gekommen sein.

Die Frage nach der Herkunft dieser feuchten Kellerwand dürfte hiermit bereits zum Großteil beantwortet sein.

Und der Austausch der Abwasserleitungen ist, in Anbetracht der Feststellungen, auch von alleine beantwortet…