Monthly Archives: November 2011

Detailliertere Planungen

Wie es der Zufall will, hat sich eine Möglichkeit ergeben, noch vor dem eigentlichen Kauf Zugang zum Objekt zu erhalten und in aller Ruhe die Aufmaße vorzunehmen. Hiernach dürfte eine wesentlich genauere Kostenplanung möglich sein.

Baumaterial – Kostenvergleich

Nach nun rund einwöchigem, intensivem Preisvergleich bei Baustoffen bin ich auch dazu übergegangen, entsprechende Angebote im Internet mit einzubeziehen.

Es kamen, nicht ganz unerwartet, erstaunliche Preisdifferenzen zu Tage:

Bei den Dachfenstern eines dänischen Markenherstellers sind Preisunterschiede bis zu 200,- Euro pro Fenster möglich!

Sicherlich eine Summe, die in der Planung durchaus berücksichtigt werden sollte. Gerade wenn nicht nur ein Artikel bestellt wird.

Schwierige Suche!

Mein erster Eindruck über Fensterbauer: Die wollen gar kein Geld verdienen!

Wie ich zu dieser Einsicht gelange? Zwei von drei kontaktieren Fensterbauern äußerten sich wie folgt:

„Messen Sie das selbst aus und kommen Sie mit dem Aufmaß zu mir, dann kann ich Ihnen daraus ein Angebot berechnen.“

Tolle Aussage, wenn man überlegt, dass mancher Kunde möglicherweise gar nicht genau weiß, wie zu messen ist und zweitens auch hinsichtlich möglicher Extra- bzw. Sonderanfertigungen, die man gerne bereits vor Ort am Objekt abklären möchte.

Der zweite Fensterbauer äußerte sich noch direkter:

„Wissen Sie, ich habe keine Lust Angebote zu erstellen, nur damit die Leute wissen, wie hoch Ihre Finanzierung ausfallen muss. Dazu ist mir meine Zeit zu schade.“

Danke, das ist wenigstes ehrlich! Aber eines ist auch sicher: Da werde ich mein Geld sicherlich nicht ausgeben! Wer keine Angebote abgibt, wird auch nicht zum Zug kommen. Das sollte man hierbei vielleicht auch im Hinterkopf haben.

Lediglich ein Fensterbauer schickt einen Außendienstmitarbeiter vor Ort, der sich der Sache annimmt!

Mein erster Eindruck hinsichtlich dieses Gewerbes ist jedenfalls bereits deutlich negativ geprägt!

Fensterbauer

Zur genaueren Kalkulation des Finanzierungsaufwandes brauchen wir zunächst einen Kostenvoranschlag für die durchzuführenden Austauscharbeiten der vorhandenen Fenster und Türen sowie der Änderungen bei einigen Fenstern.

Hierzu haben wir heute Kontakt mit drei verschiedenen Fensterbauern aufgenommen.

Zu unserem Verwundern war eine Aussage des Beraters, hinsichtlich einer möglichen Fördermöglichkeit durch die KfW, nicht möglich.

Strommast

Eine Überlegung ist es, die Räumlichkeiten im Obergeschoss nach oben hin zu öffnen und so Raum zu schaffen. Hierzu sollen die Decken entfernt werden, so dass die Räume zum Giebel hin offen sind.

Als Problem stellt sich hier der Strommast auf dem Dach dar. Dieser ragt in den Dachstuhl hinein, was natürlich bei einem nach oben offenen Raum nicht gerade ein schönes Bild abliefern würde.

Zu Lösen wäre das Problem, wenn der Strommast auf das Dach des Anbaus versetzt werden würde.

Aus diesem Grund haben wir den zuständigen Stromversorger, die Pfalzwerke, angeschrieben und die Problematik geschildert.

Die erste Reaktion auf die E-Mail ließ zumindest hoffen, dass hierfür eine Lösung gefunden werden kann. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht…

Finanzierung – Rahmen abgesteckt

Beim heutigen Bank-Termin wurde der finanzielle Rahmen und mögliche Finanzierungsvarianten abgesteckt. Um die Finanzierung abschließen und endgültig berechnen zu können, sind zunächst noch Werte hinsichtlich des Renovierungsaufwandes zu ermitteln.

Da wir geplant haben, bis auf den Fenster- und Türenaustausch, alle Arbeiten weitgehend in Eigenregie durchzuführen, muss nun eine Fensterbaufirma gefunden werden, die uns zunächst einen Kostenvoranschlag für die entsprechenden Arbeiten erstellt.

Die zusätzlichen Kosten müssen anhand von Richt- und Erfahrungswerten ermittelt werden.

Finanzierung

Bei der Berechnung der Finanzierung bin ich auf die folgende Seite gestoßen:

http://www.baufinanzierungsrechner.eu

Die Seite bietet einige sehr nützliche Werkzeuge an, um diverse Möglichkeiten der Finanzierung zu berechnen bzw. unterschiedliche Finanzierungsvarianten zu berechnen.

Die Internetseiten der unterschiedlichen Banken und Baufinanzierer bieten zwar reichlich Informationen, transparenter wird der Vergleich hierdurch jedoch nicht. Sie liefern jedoch Anhaltspunkte über Zinssätze, die dann auf der obigen Seite für weitere Berechnungen dienen können.

Das Haus

Bei dem Haus, welches wir gefunden haben, handelt es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus auf einem ca. 425 m² großen Grundstück. Die Wohnfläche beträgt rund 125 m² und ist auf 5 Zimmer verteilt. Das Anwesen selbst liegt in einer ruhigen Seitenstraße.

Auf dem Grundstück befindet sich noch eine Garage sowie ein kleiner Garten.

Am Haus selbst sind vor dem Einzug noch einige Renovierungs- und Sanierungsarbeiten durchzuführen. Im Groben sind dies:

  • Erneuerung der Fenster und Türen
  • Dämmung des Daches
  • Baderneuerung
  • Malerarbeiten
  • Elektroarbeiten
  • Bodenbeläge

Hinsichtlich dieser Arbeiten werden wir zunächst die Fenster und Türen austauschen, da diese teilweise nur einfach verglast sind.

Danach ist die Dämmung des Daches geplant. Damit einhergehend steht ein möglicher Umbau der Zimmer in der oberen Etage im Raum (Entfernen der Decke und Öffnung der Räume bis zum Dachfirst). Hier sind jedoch vor Beginn noch einige Informationen einzuholen, um die Durchführbarkeit des Vorhabens zu klären.

Bilder des Objekts folgen, sobald alles unter Dach und Fach ist!

Erster Eintrag…

Nach Jahren als Mieter haben Andrea und ich uns entschlossen, unseren Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen. Wir möchten nicht jeden Monat bis an den Rest unserer Tage die Miete an den Vermieter überweisen um am Ende nichts zu haben.

Aus diesem Grund sind wir bereits seit etwa einem Jahr auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie. Unsere Miete soll künftig in die Tilgung eines Darlehens fließen. Hierzu sind wir auch bereit ggf. noch ein paar Euro mehr im Monat auszugeben.

Der Traum vom Neubau stand ganz zu Anfang im Raum. Dieser wurde jedoch nach ersten Gesprächen mit verschiedenen Banken wieder verworfen, da uns eine Finanzierung in diesen Dimensionen nicht durchführbar schien bzw. uns finanziell zu arg einengen würde.

Aus diesem Grund haben wir uns für den Kauf einer Bestandsimmobilie entschieden.

Nach etlichen Objektbesichtigungen glauben wir nun fündig geworden zu sein. Es konnte eine Immobilie gefunden werden, die unseren Ansprüchen entspricht und deren Finanzierung (Kauf & notwendige Sanierungsarbeiten) wir glauben stemmen zu können.

Derzeit stehen noch die Finanzierungsdetails offen. Diese werden aber in den nächsten Tagen geklärt, so dass wir wohl in naher Zukunft ein Einfamilienhaus unser Eigen nennen dürfen.