Angebot Fensterbauer

Heute kam das Angebot des Fensterbauers per E-Mail.

Angesetzt hatten wir für diesen Posten ca. 15.000,- Euro. Es gab jedoch Bedenken, ob dies ausreichen würde – gerade auch hinsichtlich des Wunsches, alles zukunftssicher 3-fach zu verglasen. Entsprechend groß war die Spannung beim Öffnen des E-Mail-Anhangs.

Auf der letzten Seite dann die Überraschung: 2-fach verglast ca. 12.000,- Euro. Aufschlag für 3-fach Verglasung ca. 1.000,- Euro.

Alles in allem werden wir den Austausch sämtlicher Fenster, Balkontüren sowie der Haustür mit deutlich unter 15.000,- Euro realisieren können.

Finanzierung steht!

Nach einem erneuten Termin bei der Bank steht nun die Finanzierung fest: Wir werden zunächst über eine festgelegte Frist lediglich Zinszahlungen vornehmen und hierzu gleichzeitig einen Bausparvertrag in Höhe der Darlehenssumme besparen. Dieser wird dann bei Zuteilung das Darlehen ablösen.

Somit stehen bereits jetzt die kompletten Zahlungsmodalitäten für die nächsten Jahre fest. Aufgrund der festgeschriebenen Zinsen für Darlehen und Bausparvertrag sollten Überraschungen ausgeschlossen sein.

Desweiteren haben wir uns entschlossen, den Bausparvertrag mit Riesterförderung abzuschließen (sogenanntes „Wohn-Riester“).

Somit erhalten wir zusätzlich (ab 2013) eine staatliche Förderung von zunächst jährlich 154,- Euro, die in den Bausparvertrag einfließt. Sollte sich Nachwuchs einstellen, fließen pro Kind weitere 300,- Euro jährlich an Förderung in den Bausparvertrag ein.

Weiterhin können auf diese Weise die Zahlungen in das Riesterprodukt steuerlich geltend gemacht werden.

Aufgrund dieser Förderung verkürzt sich einerseits die gesamte Finanzierungslaufzeit und spart andererseits einiges an Zinszahlungen.

Konkret kommt uns das „Wohn-Riester“ ca. 8.000,- Euro günstiger hinsichtlich der anfallenden Gesamtkosten. Nicht berücksichtigt sind zusätzliche Steuerersparnisse während der Laufzeit.

Einziger „Wermutstropfen“:

Bei Renteneintritt erfolgt eine Nachversteuerung, von der niemand zum jetzigen Zeitpunkt sagen kann, wie hoch sie ausfallen wird.

Seitens der Bank geht man von 44.000,- Euro aus, welche bei einem Renteneintritt mit 67 Jahren nachversteuert werden müssen (ausgehend davon, dass man sofort die komplette Summe versteuert). Hierauf ein Steuersatz von 30% angewandt, wären eine Steuerschuld in Höhe von 13.200,- Euro zu entrichten. Damit dürften wir leben können. Zumal ein Steuersatz von 30% aus derzeitiger Sicht sehr hoch angesetzt ist.

Da nun die Finanzierung steht, kann es mit dem Hauskauf weitergehen. Als nächstes steht demnach der Besuch beim Notar an.

Fensterbauer

Heute war der Fensterbauer vor Ort. Er hat die vorhandenen Fenster und Türen ausgemessen, Hinweise auf mögliche Lösungsmöglichkeiten gegeben und uns hinsichtlich einiger „Sonderwünsche“ beraten.

Die Kosten für zehn Fenster, drei Balkontüren und einer Eingangstür dürften sich nach einer ersten Grobschätzung unter einer Grenze von 15.000,- Euro bewegen. Ein schriftliches Angebot will man uns im Laufe der kommenden Woche zusenden.

Wie finanzieren?

Das ist die entscheidende Frage! Auf der sicheren Seite wäre man mit einem zunächst tilgungsfreien Darlehen, bei dem die ersten Jahre ausschließlich Zinsen bedient und ein Bausparvertrag angespart werden, welcher dann das Darlehen ablöst. Die Zinsen für das Bauspardarlehen wären heute bereits gesichert. Eine insgesamt verlässliche Sache – aber sicher nicht die günstigste Variante.

Alternativ wäre eine langfristige Zinsbindung mit hohem Tilgungsanteil denkbar.

Da sind noch einige Überlegungen und Berechnungen fällig!

Detailliertere Planungen

Wie es der Zufall will, hat sich eine Möglichkeit ergeben, noch vor dem eigentlichen Kauf Zugang zum Objekt zu erhalten und in aller Ruhe die Aufmaße vorzunehmen. Hiernach dürfte eine wesentlich genauere Kostenplanung möglich sein.

Baumaterial – Kostenvergleich

Nach nun rund einwöchigem, intensivem Preisvergleich bei Baustoffen bin ich auch dazu übergegangen, entsprechende Angebote im Internet mit einzubeziehen.

Es kamen, nicht ganz unerwartet, erstaunliche Preisdifferenzen zu Tage:

Bei den Dachfenstern eines dänischen Markenherstellers sind Preisunterschiede bis zu 200,- Euro pro Fenster möglich!

Sicherlich eine Summe, die in der Planung durchaus berücksichtigt werden sollte. Gerade wenn nicht nur ein Artikel bestellt wird.

Fensterbauer

Zur genaueren Kalkulation des Finanzierungsaufwandes brauchen wir zunächst einen Kostenvoranschlag für die durchzuführenden Austauscharbeiten der vorhandenen Fenster und Türen sowie der Änderungen bei einigen Fenstern.

Hierzu haben wir heute Kontakt mit drei verschiedenen Fensterbauern aufgenommen.

Zu unserem Verwundern war eine Aussage des Beraters, hinsichtlich einer möglichen Fördermöglichkeit durch die KfW, nicht möglich.

Strommast

Eine Überlegung ist es, die Räumlichkeiten im Obergeschoss nach oben hin zu öffnen und so Raum zu schaffen. Hierzu sollen die Decken entfernt werden, so dass die Räume zum Giebel hin offen sind.

Als Problem stellt sich hier der Strommast auf dem Dach dar. Dieser ragt in den Dachstuhl hinein, was natürlich bei einem nach oben offenen Raum nicht gerade ein schönes Bild abliefern würde.

Zu Lösen wäre das Problem, wenn der Strommast auf das Dach des Anbaus versetzt werden würde.

Aus diesem Grund haben wir den zuständigen Stromversorger, die Pfalzwerke, angeschrieben und die Problematik geschildert.

Die erste Reaktion auf die E-Mail ließ zumindest hoffen, dass hierfür eine Lösung gefunden werden kann. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht…