Category Archives: DIY – Holzarbeiten

DIY: Holzbett bauen – Teil VIII

Heute ging es daran, die ersten Holzteile zu verleimen.

Damit alles im rechten Winkel ist, haben wir uns ein paar Hilfsmittel gebastelt.

Rechter Winkel beim Leimen

Rechter Winkel beim Leimen

Die Idee zu diesem Hilfsmittel haben wir irgendwo in den Weiten des Internets gefunden. Da die Winkel immer wieder einsetzbar sind und sich zudem die Kosten stark in Grenzen halten, war es kein Beinbruch, diese vorab anzufertigen. Für die weiteren Arbeiten werden wir die Winkel allerdings noch modifizieren.

Dann wurden die Flachdübel eingesetzt…

Flachdübel

Flachdübel

… und alles ordentlich mit Zwingen fixiert und verspannt.

Fixiert und verspannt

Fixiert und verspannt

Als nächstes werden wir die Bettpfosten anbringen, ehe es mit dem Kopfteil weiter geht.

Apropos Kopfteil: Um das ordentlich zu verspannen benötigen wir eigentlich drei Schraubzwingen mit einer Länge von jeweils über zwei Metern. Nur wo bekommt man die her? Gar nicht so einfach… Oder müssen wir uns doch eine Konstruktion überlegen, in welcher wir Spanngurte einsetzen können?

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

DIY: Holzbett bauen – Teil VII

Nachdem wir uns die notwendigen Hilfsmittel für das Verleimen der Bretter gebaut hatten, konnte es heute mit den eigentlichen Holzarbeiten weitergehen.

Zuerst haben wir die beiden Bretter, die T-förmig verleimt und am Fußteil verbaut werden sollen, geschliffen. Zunächst mit einem 80er-Schleifpapier und in den weiteren Durchgängen mit einer 120er- sowie zum Abschluss mit einer 240er Körnung.

Dann ging es wieder ans Eingemachte: Das Fräsen der Flachdübelverbindungen! Hier war exaktes Arbeiten notwendig, schließlich sollen die beiden Bretter so passgenau wie möglich verleimt werden. Also Luft anhalten und hoffen… 🙂

Zuerst haben wir alles ordentlich angerissen.

Flachdübel anreissen

Flachdübel anreissen

Und dann ging es los…

Das Schöne ist ja, dass die Fräsungen für Flachdübel recht zügig von der Hand gehen!

Fräsungen für Flachdübel

Fräsungen für Flachdübel

Dieses bereits gefräste Stück ist der senkrechte Teil des Fußteils. Dieses möchten wir zwei Zentimeter einrücken. Also haben wir zuerst wieder ein Probestück angefertigt.

Flachdübel Test Abstand

Flachdübel Test Abstand

Und darauf das senkrechte Brett angelegt.

Flachdübel Test Abstand

Flachdübel Test Abstand

Passt!

Wir konnten also auch das andere Brett fräsen.

Fräsungen für Flachdübel

Fräsungen für Flachdübel

Es folgte der spannende Moment, ob nun wirklich beide Bretter so zueinander passen, wie wir uns das vorstellen.

Bretter verbinden

Bretter verbinden

Und da wir scheinbar richtig gearbeitet hatten, gab es auch keine Probleme. Alles hat gepasst!

Bretter verbinden

Bretter verbinden

Damit können wir in den nächsten Tagen die beiden Bretter verleimen und anschließend auch mit den Pfosten verbinden. Danach geht es mit dem Kopfstück weiter.

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

DIY: Holzbett bauen – Teil VI

Am eigentlichen Bett haben wir noch nicht weiter arbeiten können. Stattdessen haben wir gewisse Vorbereitungen für die weiteren Arbeiten getroffen.

Zum einen haben wir eine Bohrlehre für Dübel gebaut. Diese werden wir ggf. verwenden, um die Einzelteile des Bettes mit Runddübeln zu verleimen – sofern keine Flachdübel zum Einsatz kommen.

Weiterhin haben wir eine Vorrichtung gebaut, in welcher später die L-förmigen Teile des Kopf- und Fußteiles verleimt und verspannt werden sollen. Da die Bretter alle eine unbesäumte Seite haben (Schraubzwingen sind dort nur schlecht ansetzbar bzw. es besteht die Gefahr, dass die unbesäumte Seite des Brettes beschädigt wird), greifen wir auf eine Hilfskonstruktion zurück, um diese ordentlich verspannen zu können.

Und zuletzt fiel die Entscheidung, dass das Bett die Abmessungen von 2,00 x 2,00 Meter haben wird. Ein weiterer Holzzuschnitt ist damit nicht mehr notwendig.

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

DIY: Holzbett bauen – Teil V

Zum Thema Bettenbau gibt es wenig Interessantes zu berichten.

Wir haben lediglich die Zuschnitte der Seitenteile sowie der Pfosten für das Kopfteil vorgenommen. An sich eine Sache, die nicht sooo interessant ist.

Zuschnitt

Zuschnitt

Den Zuschnitt haben wir für die Maße von 2,00 x 2,00 Meter gemacht. Demnächst werden wir die Teile provisorisch verbinden und im Schlafzimmer aufstellen, dann wird sich entscheiden, ob es bei diesen Abmessungen bleibt oder ob das Bett in der Breite verkleinert wird.

Zuschnitt

Zuschnitt

Bis auf die Auflagen für den Lattenrost sind damit alle Teile abgelängt.

Einzelteile

Einzelteile

Das große Brett am Kopfteil war beim Ablängen ein paar Millimeter zu groß geraten (Wie konnte das nur passieren??).

Zuviel Holz...

Zuviel Holz…

Hier kam der Hobel zum Einsatz, so dass das Brett nun ebenfalls die richtige Länge hat.

Mit dem Rundfräser haben wir außerdem alle Kanten bearbeitet.

Es folgt der schon oben genannte testweise Aufbau. Daraus ergibt sich, ob zuerst noch einmal Zuschnitte erforderlich werden oder ob es mit den Schleifarbeiten weiter geht.

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

 

DIY: Holzbett bauen – Teil IV

Heute ging es mit dem Zuschnitt weiter. Also wieder nervenzehrende Arbeit!

Nachdem gestern der Zuschnitt für das Fußteil erfolgte, sollte heute der Zuschnitt für das Kopfteil erfolgen. Mit der Kappsäge war dies allerdings nicht ohne weiteres machbar.

Zuschnitt mit Kappsäge

Zuschnitt mit Kappsäge

Die Kappsäge hat zwar eine Schnittlänge von etwa 28 cm. Das war aber zu wenig für die Bohle. Klar, man kann die Bohle einmal wenden und von der Gegenseite einsägen. Aber: Uns fiel rechtzeitig auf, dass das möglicherweise keine gute Idee sein könnte!

Wir haben daher alle Teile am Boden ausgebreitet und die Bohle angelegt.

Tatsächlich: Hätten wir sie wie geplant zugeschnitten, hätten sie vom linken Pfosten zum rechten Pfosten einen ordentlichen Versatz gehabt. Das hätte mit Sicherheit nicht gut ausgesehen. So konnten wir die Bohle entsprechend ausrichten…

Ausmessen

Ausmessen…

… und an der richtigen Stelle markieren.

Markieren...

Markieren…

Für den eigentlichen Zuschnitt haben wir dann die Handkreissäge verwendet. Damit alles passt, haben wir vorher einen Anschlag angebracht.

Anschlag für die Handkreissäge

Anschlag für die Handkreissäge

Danach folgte jeweils der Zuschnitt und am Ende die Überprüfung.

Passt alles?

Passt alles?

Leider ist die Bohle etwa 1-2 mm zu lang, so dass sie noch mit dem Hobel nachbearbeitet werden muss.

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

DIY: Holzbett bauen – Teil III

Heute ging es ans Eingemachte… 😉

Angefangen hat alles damit, dass die lang ersehnte Warenlieferung eintraf: Die Bettbeschläge wurden geliefert.

Bettbeschläge

Bettbeschläge

Wir wollen unser Bett so konstruieren, dass es jederzeit demontierbar ist (Kopf- und Fußteil sowie die beiden Seitenteile). Also haben wir beschlossen, auf metallene Bettbeschläge zurückzugreifen. Diese bieten die Möglichkeit, die Seitenteile des Bettes nach Belieben ein- und aushängen zu können.

Natürlich (wie auch sonst!!) gibt es von diesen Beschlägen zig Varianten. Also war mal wieder informieren angesagt, bevor eine Entscheidung gefällt werden konnte.

Wir haben uns für die obige Variante entschieden. Diese wird einfach aufgeschraubt. Die „benutzerfreundlichste“ Variante aus Sicht des Bettenbauers (also zumindest wenn wir ein Bett bauen). Es gibt auch flache Varianten, die es aber erfordern, dass dahinter eine Aussparung gefräst wird, damit darin die Aufhänger verschwinden können. Kann man machen, muss man aber nicht… 😉

Angestachelt durch das neue Baumaterial mussten selbstverständlich noch Holzarbeiten folgen!

Jetzt ist es nicht so, dass wir einfach hingehen und munter drauf los schneiden nach dem Motto „Wird schon passen!„. Vielmehr gehen wir die Sache mit dem notwendigen Respekt an. Einmal ein Brett verschnitten, kann das auch schnell das Ende der Arbeit bedeuten, denn wir heißt es so schön: „Auch nach mehrmaligem Abschneiden kann ein Brett noch zu kurz sein!

Also Spaß beiseite: Der Holzzuschnitt folgte!

Bevor wir losgelegt haben, haben wir uns zuerst eine grobe Skizze angefertigt, auf denen wir die Längen der einzelnen Bretter festgehalten haben. Ist natürlich blöd, wenn es am Ende doch nicht passt, weil es dann ein Beweisstück gibt, dass nicht richtig gearbeitet wurde. Aber da sind schon ganz andere Dinge verschwunden…

Wir haben uns also ausreichend Zeit genommen, alles exakt vorzubereiten, auszumessen und mit dem Winkel abzugleichen. Es folgten auch diverse Probeschnitte in Restholz, damit auch die Breite des Sägeschnitts richtig eingerechnet werden konnte. Diesen sollte man unbedingt beachten! In unserem Fall war er rund 2 mm breit.

Um wirklich gleich lange Bretter zu erhalten, haben wir diese an einem Ende bündig abschließend aufeinander gelegt und anschließend mit Klemmen fixiert.

Zuschnitt Bretter

Zuschnitt Bretter

Danach konnte das eigentliche Ablängen folgen.

Bretter ablängen

Bretter ablängen

Zack, passt!

Nachdem diese wirklich schweißtreibende nervenaufreibende Arbeit erledigt war (die tatsächlich die meiste Zeit in Anspruch nahm), konnte es etwas entspannter weiter gehen.

Nun haben solche Bretter recht „spitze“ Kanten. Diese mussten also „entschärft“ werden. Man spricht hierbei wohl von „entgraten“ oder „brechen“ der Kanten.

Ursprünglich wollten wir diese Kanten mit einem Fasenfräser im 45° Winkel entgraten. Hierzu haben wir einen Test an einem Restholzstück durchgeführt (immer empfehlenswert!!).

Nachdem wir ebenfalls einen  Abrundfräser / Viertelstabfräser mit einem 5 mm Radius getestet hatten, fiel die Entscheidung klar zugunsten des Abrundfräsers. Ist eben eine runde Sache! 🙂

Kanten abgerundet

Abgerundete Kanten

Im Detail sieht die „gebroche Kante“ so aus:

Detail Kanten abgerundet

Detail abgerundete Kante

Natürlich will man auch wissen, wie das Ergebnis aussieht, wenn man die einzelnen Teile zusammenfügt.

Also haben wir mit den Klemmen eine Auflage erstellt und das obere Abschlussbrett eingepasst.

Fußteil Bett

Fußteil Bett

Die Komplettaufnahme gibt es logischerweise auch. Aber nicht in diesem Teil der Dokumentation!

Soweit also zum Stand der Dinge!

Im nächsten Schritt erfolgen die Zuschnitte für das Kopfteil.

Danach kommt wieder eine „Frickelarbeit„: Das Bohren von Dübellöchern oder alternativ der Einsatz von Flachdübeln. Was wir genau verwenden ist noch offen. Die Tendenz geht hin zu normalen Dübeln.

Und kurz vor dem Ende – wer ahnt es schon? –  sind wieder Schleifarbeiten angesagt, ehe das Zusammenfügen und Verleimen der einzelnen Teile erfolgen kann.

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

DIY: Holzbett bauen – Teil II

Weiter geht es mit dem Bettenbau!

Das Holz für das Bett haben wir unter der Prämisse ausgewählt, dass an allen sichtbaren Bauteilen eine Seite unbesäumt (also nicht zugeschnitten, sondern eine Baumkante vorhanden) ist. Am Kopfteil wird ein beidseitig unbesäumtes Brett eingesetzt. Wir sind der Ansicht, dass das dem fertigen Bett einen gewissen – und von uns gewünschten – „Charakter“ verleihen wird.

Einseitig unbesäumtes Schnittholz

Einseitig unbesäumtes Schnittholz

Diese seitlichen unbesäumten Stellen haben wir zuerst von der restlichen Rinde befreit und danach in einem ersten Durchgang grob mit einer 60er bzw. 80er Körnung vorgeschliffen.

Unbesäumtes Schnittholz geschliffen

Unbesäumtes Schnittholz geschliffen

Wie soll es weiter gehen?

In den nächsten Tagen werden wir die Bretter für Fuß- und Kopfteil auf ihre entsprechende Länge zuschneiden. Hierbei wird sich wahrscheinlich auch entscheiden, ob das fertige Bett eine Breite von 1,80 Meter oder 2,00 Meter erhält.

Für die Statistik-Fans:

Bisher haben wir für das Schleifen inkl. Vor- und Nachbereitung etwa drei Stunden Arbeitszeit gebraucht. Für den Zuschnitt im Sägewerk inkl. Abrichten und Hobeln sowie Anfahrt und Abtransport waren etwa sechs Stunden fällig.

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

DIY: Holzbett bauen – Teil I

Der Titel verrät es bereits: Es wird dieses Mal etwas kreativer und wir schweifen ab in den Bereich des Möbelbaus!

Um zu lange Wartezeiten zu vermeiden, werden wir auch dieses Projekt in mehreren Teilen veröffentlichen. Am Ende der Reihe wird es eine Zusammenfassung geben.

Aber zum eigentlichen Projekt: Ein Bett aus Holz bauen.

Wie kommt man auf die Idee, ein Bett aus Holz selbst zu bauen?

Wenn man sich ein Bett mit 1,40 x 2,00 Meter teilt und dann der Nachwuchs auch noch nach „Nestwärme“ verlangt, keimt gelegentlich der Gedanke auf, dass ein bisschen mehr Platz sicherlich nicht verkehrt sein könnte. Und wenn der Gedanke erst einmal da ist…

Also auf den Punkt gebracht:

Wir bauen ein Bett.

Mit den geplanten Abmessungen von 2,00 x 2,00 Meter. Möglicherweise reduzieren wir es auch auf 1,80 x 2,00 Meter. Das wird sich noch entscheiden.

Aus Massivholz.

Als Holzsorte verwenden wir heimische Kiefer. Dank einem Tipp haben wir ein Sägewerk gefunden, welches entsprechendes (und sehr lange getrocknetes) Holz auf Lager hatte. Wir konnten uns dort entsprechendes Material aussuchen und bereits beim Zuschnitt selbst Hand anlegen.

Aufgetrennte Kiefer

Aufgetrennte Kiefer

Wir möchten zudem den natürlichen Charakter des Holzes stellenweise erhalten. Deshalb soll der gewachsene Verlauf im Randbereich erhalten bleiben.

Randbereich

Randbereich

Kopf- und Fußteil des Bettes möchten wir mit Flachdübeln verleimen. Auf Schraubverbindungen soll möglichst verzichtet werden.

Die Seitenteile sollen an Haken eingehängt werden können, so dass das Bett zerlegbar bleibt.

Zum Abschluss soll das Holz geölt werden.

Und ein kleines Extra haben wir auch noch eingeplant. 😉

Soweit zur Projektvorstellung. Die einzelnen Arbeitsschritte werden wir nach und nach dokumentieren.

DIY: Oberfräsentisch – Teil II

In der Mitte der Multiplexplatte haben wir eine 55 mm durchmessende Öffnung gesägt.

Zudem wurden die Löcher zur Befestigung der Oberfräse gebohrt (hierfür haben wir uns an den Öffnungen der Gleitplatte der Oberfräse orientiert) und mittels Senkbohrer bearbeitet, so dass die eingelassenen Schrauben später kein Hindernis beim Schieben des Werkstücks bilden.

Oberfräsentisch: Bohrungen

Oberfräsentisch: Bohrungen

Die Oberfräse wird an der Unterseite der Platte angebracht und mittels den Schrauben (M6) und Flügelmuttern fixiert (auf dem Bild sind noch normale Muttern zu sehen).

Oberfräsentisch: Befestigung

Oberfräsentisch: Befestigung

Den fehlenden Feststellschalter für Dauerbetrieb ersetzt ein wiederlösbarer Kabelbinder.

Oberfräsentisch: Dauerbetrieb

Oberfräsentisch: Dauerbetrieb

Achtung: Die Oberfräse läuft in diesem Fall natürlich sofort bei Einschalten der Stromzufuhr an! Man sollte sich vorab versichern, dass nichts durch den anlaufenden Fräskopf gefährdet werden kann!

Dann kam es zum ersten Probelauf mit einem Stück Dachlatte!

Oberfräsentisch: Test

Oberfräsentisch: Test

Die Latte wurde am Anschlag entlang geführt.

Oberfräsentisch: Ergebnis Test

Oberfräsentisch: Ergebnis Test

Das Ergebnis war eine sauber gefräste Latte!

Oberfräsentisch: Ergebnis Test

Oberfräsentisch: Ergebnis Test

Nun muss sich der „Oberfräsentisch“ in der Praxis behaupten. Sicherlich werden wir noch die ein oder andere Modifikation (u.a. Absaugung) daran vornehmen, aber seine grundlegende Aufgabe erfüllt er bereits jetzt.

Die Gesamtkosten für das notwendige Arbeitsmaterial lagen bei etwa 40 Euro.

DIY: Oberfräsentisch – Teil I

Der Begriff „Oberfräsentisch“ ist eigentlich übertrieben!

Denn eigentlich soll es nur eine Hilfe werden, die uns die die Arbeiten mit der Oberfräse erleichtern soll. Das Arbeiten mit dem mitgelieferten Parallelanschlag lag uns einfach nicht.

Angesichts diverser Holzarbeiten, die wir demnächst durchführen möchten, stand also die Frage im Raum, wie wir uns die Arbeiten mit der Oberfräse erleichtern können.

Ein wenig Recherche im Internet hat hier sehr schnell zu der Idee geführt, eine Art „Oberfräsentisch“ zu bauen.

Wir haben für uns dabei die Prämisse getroffen: Kein Kunstwerk, sondern einfach, schlicht und funktionell. Der Tisch soll die Oberfräse halten und es ermöglichen, das Werkstück an einem verstellbaren Anschlag entlang über die Fräse zu führen.

Im Internet finden sich zu dem Thema „Oberfräsentisch“ zig Varianten und Möglichkeiten. Anregungen für einen Eigenbau zu finden war folglich nicht weiter schwierig.

Also wurde Material eingekauft:

  • Multiplexplatten 50 x 50 cm
  • Multiplexplatten 50 x 10 cm
  • T-Nut-Schiene 100 cm (als Führungsschiene für den Anschlag)
  • Nutfräser 17 mm
  • M8 Schrauben samt Unterlegscheiben und Flügelmuttern
  • diverse Kleinteile

Die Kosten beliefen sich auf etwa 26 Euro für die Multiplexplatten, 11,50 Euro für einen billigen Fräser und die T-Nut-Schiene sowie ein paar Euro für die Kleinteile.

Oberfräsentisch: Material

Oberfräsentisch: Material

Die T-Nut-Schiene soll in die Arbeitsplatte eingelassen werden und als Führung für den Anschlag dienen. Sie bietet den Vorteil, dass dort eine M8-Schaube oder -Mutter passgenau eingeführt werden kann.

Oberfräsentisch: T-Nut-Schiene

Oberfräsentisch: T-Nut-Schiene

Die Nut, um die Führungsschiene einzlassen, wurde mit der Oberfräse erstellt.

Oberfräsentisch: Nut

Oberfräsentisch: Nut

Die Schiene fügt sich dort, nachdem die Kanten leicht abgeschliffen sind, nahtlos ein.

Oberfräsentisch: Führungsschiene für Anschlag

Oberfräsentisch: Führungsschiene für Anschlag

Damit die Schiene später nicht verrutschen kann, haben wir sie verschraubt. Um zu verhindern, dass sich die Schrauben wiederum mit den M8-Schrauben des Anschlags ins Gehege kommen, wurden die Befestigungsschrauben der Führungsschiene versenkt. Hierzu haben wir einen Metallbohrer eingesetzt, da uns kein entsprechender Senkbohrer zur Verfügung stand, welcher in die Schiene gepasst hätte.

Oberfräsentisch: Führungsschiene für Anschlag

Oberfräsentisch: Führungsschiene für Anschlag

Aus den drei kleineren Multiplexplatten haben wir den eigentlichen Anschlag konstruiert, an welchem später die Werkstücke entlang geführt werden.

Oberfräsentisch: Anschlag

Oberfräsentisch: Anschlag

Der Anschlag wird mittels den Schrauben mit der Führungsschiene verbunden, kann auf dieser bewegt und an der gewünschten Stelle durch die Schrauben fixiert werden.

Oberfräsentisch: Einzelteile

Oberfräsentisch: Einzelteile

Die restlichen Arbeitsschritte folgen demnächst im zweiten Teil!