Und noch ein weiterer Tag ging drauf, um den vorhandenen Bauschutt zu entsorgen. Langsam aber sicher haben wir dann endlich Platz auf unserem Anwesen… 😉

Bauschutt
Der Weg in die eigenen vier Wände…
Und noch ein weiterer Tag ging drauf, um den vorhandenen Bauschutt zu entsorgen. Langsam aber sicher haben wir dann endlich Platz auf unserem Anwesen… 😉

Bauschutt
Bevor der Betonboden in der Werkstatt eingebracht wird, wollen wir den Untergrund vorbereiten und auf ein einheitliches Niveau bringen.
Da wir noch massenweise alte Gehwegplatten haben, die nicht mehr zu verwenden sind, haben wir beschlossen, diese für unser Vorhaben einzusetzen.
Ausgehend von einem Fixpunkt haben wir so im kompletten Raum Gehwegplatten positioniert, die alle untereinander auf einem Niveau liegen; also im Lot sind.
Nun brauchen wir nur noch die Flächen zwischen den Platten mittels einer Richtlatte abziehen und haben einen durchgängigen, ebenen Untergrund.

Nivellierung
Das Foto entstand während des Verlegens der Gehwegplatten.
Beim Bau mancher Mauer war man wohl recht kreativ bzw. großzügig vorgegangen. Heraus kamen Meisterwerke wie das folgende:

Freischwebende Mauer
Ein Stück Mauer, welches frei in der Luft schwebt. Die intensive Suche nach einem Fundament verlief ergebnislos.
Bei genauerer Nachschau konnten wir immerhin feststellen, dass der untere Abschluss der Mauer aus Beton besteht. Möglicherweise eine Art Sturz?
So wollten wir das jedenfalls nicht lassen und haben daher zunächst ein Fundament betoniert und anschließend die verbleibende Lücke zwischen Fundament und Mauerunterkante ausgemauert. Selbstverständlich haben wir auch an die Horizontalsperre gedacht, so dass zumindest in diesem Bereich die Kapillarwirkung unterbrochen ist.

Geschlossene Lücke
So schaut das Ganze doch deutlich vertrauenserweckender aus!!
Auch heute haben wir nicht geruht und einen weiteren Teil unsere Bauschutts entsorgt.

Bauschutt
War der Bereich um die abgetragene Terrasse am Vormittag noch überall mit Bauschutt belagert, so bietet sich nach einem anstrengenden Tag folgendes Bild:

Abgetragene Terrasse

Abgetragene Terrasse
Nach einer Woche haben wir (endlich) den Großteil unseres Bauschutts entsorgt.
Nachdem der Beton entfernt war, ging es heute mit dem Auskoffern des Raumes weiter.
Um etwas Würze in diese Arbeit zu bekommen, gab es zwei Optionen: Entweder den Bauschuttcontainer bis 16 Uhr befüllen, so dass er noch abgeholt werden kann oder die Sache entspannt angehen und den Container bis nächste Woche Dienstag stehen lassen.
Da wir den Container keine fünf Tage vor dem Haus stehen lassen wollten, haben wir uns also für die Variante mit Zeitdruck entschieden…
Pünktlich um 16 Uhr, nach knapp drei Stunden schweißtreibender Arbeit, konnten wir den Container abholen lassen!

Bauschutt
Unser Raum selbst hat nach Beendigung des Auskofferns eine um 30 cm tiefere Ebene.

Werkstatt
Die neue Ebene müssen wir noch nivellieren, bevor der neue Boden eingebracht werden kann. Dies möchten wir Anfang nächster Woche durchführen.
Zudem sind noch einige kleinere Abbrucharbeiten zu leisten, da an manchen Stellen noch störende Betonteile in den Raum ragen.
In unserer Werkstatt ist ein Betonboden, bei dem wir schon länger den Eindruck hatten, als wäre er in einem nicht mehr sonderlich guten Zustand. An einigen Stellen waren deutliche Hohlstellen unter dem Boden wahrnehmbar.
Heute ging es dem Boden an den Kragen…
Direkt beim ersten Einsatz des Abbruchhammers ging dieser durch den Betonboden wie durch „Butter“. Der Grund war augenscheinlich: Unter dem Beton hatte sich der Boden abgesenkt…

Hohlstelle unterm Betonboden
Als weiterer Pluspunkt erwiesen sich die Tatsachen, dass der Betonboden an den meisten Stellen lediglich ca. fünf Zentimeter Dicke hatte und zudem nicht mit Eisen armiert war.
So konnte der Abriss zügig von statten gehen.

Aufgestemmter Betonboden
Die Betonreste wurden ordentlich gestapelt und dürfen demnächst in einen Container wandern…

Bauschutt
Auch das auskoffern konnte bereits beginnen. Hierzu tragen wir insgesamt etwa 30 cm Boden ab.

Bodenaushub
Wenn die restlichen Arbeiten weiterhin im heutigen Tempo voran gehen, rechnen wir damit, dass wir nächste Woche den neuen Boden einbringen können.
Alten, losen Putz runter, neuer Putz drauf. Das war der grobe Plan…
Bis das zum Vorschein kam:

Feuchte Wand
Das Mauerwerk ist komplett durchfeuchtet! Ursache dürfte eine fehlende Horizontalsperre im Mauerwerk sein, so dass Feuchtigkeit aus dem Erdbereich problemlos nach oben steigen kann.
Was also tun?
Man könnte das natürlich einfach so lassen und einen Sanierputz aufbringen, in der Hoffnung, dass sich das Problem damit erledigt und das Mauerwerk weitgehend abtrocknet. Na ja…
Oder man bringt einen sogenannten Opferputz auf, der allerdings alle paar Jahre – schlimmstenfalls jährlich – erneuert werden muss… Schöne Aussichten…
Mit viel Aufwand könnte man eine Horizontalsperre einbringen, in dem wir die unterste Steinreihe Stein für Stein entfernen, die Sperre einbringen und danach die Lücke wieder verschließen. Sehr aufwendig…
Letzter Ausweg dürfte ein komplett neuer Aufbau der Mauer darstellen, bei dem dann natürlich die Horizontalsperre beachtet wird… Bei etwas 5 m² Wandfläche eine noch überschaubare Aufgabe und sicherlich die beste Lösung…
Wir werden uns das reiflich überlegen…
Heute haben wir die Vorbereitungen durchgeführt, um im Weiteren den letzten Torpfosten erstellen zu können.
Dazu haben wir ein 80 cm tiefes Loch ausgehoben, Verankerungen mit einem vorhandenen Fundament hergestellt und dieses Loch anschließend wieder mit Beton ausgefüllt. Zudem wurden vier Moniereisen einbetoniert.

Vorbereitung Hoftorpfosten
Nachdem wir letzte Woche die Sondernutzung der Straße bei der Verwaltung angezeigt hatten, ließen wir uns heute um 8:00 Uhr einen 7,5 m³ Container anliefern.
Dank helfender Hände konnte dieser innerhalb von etwa zwei Stunden komplett mit Bauschutt, der überwiegend aus Beton bestand, gefüllt werden.

Bauschuttcontainer
Man glaubt gar nicht, wie sich der Anblick des Gartens alleine durch das Entfernen des Geröllhaufens aus Betonresten verändert hat…
Nachdem gestern die Wand mittels Putzgrund vorbereitet worden war, ging es heute daran, den Rauputz aufzubringen.

Putzgrund
Die Fläche war dieses Mal deutlich größer, so dass wir den Rauputz nicht in einem Durchgang aufbringen konnten.
Daher haben wir zuerst bis in die Höhe der Fensterbänke den Putz aufgebracht, gerieben und im zweiten Durchgang den Rest erledigt.
Leider ließ an manchen Stellen die Rillenbildung zu wünschen übrig. Woran das genau lag wissen wir nicht. Vielleicht war der Putz noch nicht richtig angezogen? Andererseits hatte man beim Reiben den Eindruck, als würden an diesen Stellen die entsprechende Körnung fehlen, die die Rillen bilden soll.
Das einzige was uns nicht gelingen wollte, waren die Fensterlaibungen. Aber es ist auch noch kein Meister vom Himmel gefallen… 😉
Unterm Strich sind wir aber auch mit diesem Abschnitt der Wand zufrieden.

Wand mit Rauputz

Wand mit Rauputz
Auf den Bildern ist der Rauputz noch nicht komplett durchgetrocknet und wirkt daher gräulich. Nach kompletter Durchtrocknung sollte er strahlend Weiß sein.