DIY: Eigenbau Dübelschablone – es wird langsam besser…

Nach dem Fehlschlag beim Versuch eine Dübelschablone zu basteln, ging es nun in die zweite Runde… Wir erinnern uns: „Versuch macht kluch!“ 🙂

Was hat uns der Fehlschlag an Erkenntnissen vermittelt?

  1. ein Alu-Winkelprofil ist nicht die erste Wahl für unser Vorhaben
  2. man körnt das Werkstück vor dem Bohren an
  3. man sollte vorbohren
  4. die Bohrmaschine sollte nicht am Anschlag laufen

Eine ganze Menge an Wissen! Da sollte es beim zweiten Anlauf eigentlich besser werden.

Als erstes haben wir auf Alu verzichtet und stattdessen ein Flacheisen genommen. Das ist schon von seiner ganzen Art her wesentlich massiver und stabiler.

Und wenn man ankörnen will, braucht man auch etwas, um ankörnen zu können. Simple Logik!

So sieht das Teil in seiner Gesamtheit aus:

Körner

Körner

Mit der Spitze wird das Werkstück angekörnt, damit der Bohrer später auch weiß, wo er hin soll… 😉

Körner

Körner

Dazu wird der Körner einfach angesetzt und erhält einen Schlag mit dem Hammer, wodurch eine leichte Einkerbung (die Körnung) am Werkstück entsteht.

Körnung am Alublech

Körnung am Alublech

Danach ging es ans Bohren. Zuerst haben wir vorgebohrt und im zweiten Durchgang kam der 10er-Bohrer zum Einsatz. Das gab ordentlich Metallspäne…

Metallspäne

Metallspäne

Und am Ende hatten wir ein Flacheisen, das alle 2 cm eine 10er Bohrung aufwies! Noch nicht zu 100% perfekt, aber wesentlich besser als der erste Versuch.

Dübelschablone / Dübellehre

Dübelschablone / Dübellehre

Jetzt folgen ein paar Trockenversuche, um die Praxistauglichkeit zu testen und dann geht es hoffentlich am eigentlichen Projekt weiter!

DIY: Dübelschablone (der Fehlschlag!)

Für das Bettenprojekt sind einige Dübel vorgesehen, so dass es sicherlich die Arbeit vereinfachen würde, wenn man dafür eine Schablone oder Lehre verwenden könnte.

Also ran ans Werk, „Versuch macht kluch“ – oder so…

Die Überlegung: Ein L-förmiges Stück Metall dürfte für das Vorhaben schon mal gute Voraussetzungen mit sich bringen. Der eine Schenkel könnte nämlich als Anschlag dienen.

Also haben wir eine entsprechende Aluleiste besorgt.

Alu-Winkelprofil

Alu-Winkelprofil

Da wir 10er Dübel setzen möchten, soll die Schablone entsprechende Bohrungen haben. Dazu einen Abstand von 2 cm von Bohrlochmitte zu Bohrlochmitte. Zudem soll die Dübelmitte 1,6 cm vom Rand entfernt sein. Das haben wir entsprechend angezeichnet.

Alu-Winkelblech Bohrmarkierungen

Alu-Winkelblech Bohrmarkierungen

An der Bohrmaschine wurde der Anschlag entsprechend eingestellt und dann wurde gebohrt…

Ergebnis Bohrschablone

Ergebnis Bohrschablone

Das Ergebnis: Na ja!!

Auf keinen Fall so, wie wir das erwartet haben. Die Bohrlöcher haben teilweise nicht, wie geplant, ihren Mittelpunkt bei 1,6 cm entfernt, sondern sind um 1-2 Millimeter versetzt. Wieso auch immer… Es schien, als „tanze“ der Bohrer bevor er in das Winkelprofil eintauchte.

Aber woran liegt es? Falsches Material (zu dünn?)? Wir werden eventuell in einem zweiten Anlauf ein dickeres Winkelblech aus Eisen verwenden und sind gespannt, wie es sich damit verhält…

Habt Ihr Ideen oder Verbesserungsvorschläge?

Nachtrag

Man findet alles, wenn man sucht! Sollte man das vielleicht geschickterweise vorher machen??

Erstens scheint Alu alles andere als ein benutzerfreundliches Arbeitsmaterial zu sein. Dazu haben wir vermutlich mit zu hoher Drehzahl gebohrt. Das hat uns allerdings das Drehzahldiagramm der Maschine vorgegeben (und wenn man kein Plan von Metallbearbeitung hat, dann richtet man sich eben danach!). Dann sollte man wohl besser vorbohren und sich schrittweise dem eigentlichen Durchmesser nähern.

Es kann nur besser werden!! Wie oben schon geschrieben: „Versuch macht kluch„.

Es kann aber auch sein, dass dieses elende Alu-Profil in die Ecke fliegt entsorgt wird und stattdessen das Winkelblech aus Eisen verwendet wird.

DIY: Holzbett bauen – Teil IV

Heute ging es mit dem Zuschnitt weiter. Also wieder nervenzehrende Arbeit!

Nachdem gestern der Zuschnitt für das Fußteil erfolgte, sollte heute der Zuschnitt für das Kopfteil erfolgen. Mit der Kappsäge war dies allerdings nicht ohne weiteres machbar.

Zuschnitt mit Kappsäge

Zuschnitt mit Kappsäge

Die Kappsäge hat zwar eine Schnittlänge von etwa 28 cm. Das war aber zu wenig für die Bohle. Klar, man kann die Bohle einmal wenden und von der Gegenseite einsägen. Aber: Uns fiel rechtzeitig auf, dass das möglicherweise keine gute Idee sein könnte!

Wir haben daher alle Teile am Boden ausgebreitet und die Bohle angelegt.

Tatsächlich: Hätten wir sie wie geplant zugeschnitten, hätten sie vom linken Pfosten zum rechten Pfosten einen ordentlichen Versatz gehabt. Das hätte mit Sicherheit nicht gut ausgesehen. So konnten wir die Bohle entsprechend ausrichten…

Ausmessen

Ausmessen…

… und an der richtigen Stelle markieren.

Markieren...

Markieren…

Für den eigentlichen Zuschnitt haben wir dann die Handkreissäge verwendet. Damit alles passt, haben wir vorher einen Anschlag angebracht.

Anschlag für die Handkreissäge

Anschlag für die Handkreissäge

Danach folgte jeweils der Zuschnitt und am Ende die Überprüfung.

Passt alles?

Passt alles?

Leider ist die Bohle etwa 1-2 mm zu lang, so dass sie noch mit dem Hobel nachbearbeitet werden muss.

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

DIY: Holzbett bauen – Teil III

Heute ging es ans Eingemachte… 😉

Angefangen hat alles damit, dass die lang ersehnte Warenlieferung eintraf: Die Bettbeschläge wurden geliefert.

Bettbeschläge

Bettbeschläge

Wir wollen unser Bett so konstruieren, dass es jederzeit demontierbar ist (Kopf- und Fußteil sowie die beiden Seitenteile). Also haben wir beschlossen, auf metallene Bettbeschläge zurückzugreifen. Diese bieten die Möglichkeit, die Seitenteile des Bettes nach Belieben ein- und aushängen zu können.

Natürlich (wie auch sonst!!) gibt es von diesen Beschlägen zig Varianten. Also war mal wieder informieren angesagt, bevor eine Entscheidung gefällt werden konnte.

Wir haben uns für die obige Variante entschieden. Diese wird einfach aufgeschraubt. Die „benutzerfreundlichste“ Variante aus Sicht des Bettenbauers (also zumindest wenn wir ein Bett bauen). Es gibt auch flache Varianten, die es aber erfordern, dass dahinter eine Aussparung gefräst wird, damit darin die Aufhänger verschwinden können. Kann man machen, muss man aber nicht… 😉

Angestachelt durch das neue Baumaterial mussten selbstverständlich noch Holzarbeiten folgen!

Jetzt ist es nicht so, dass wir einfach hingehen und munter drauf los schneiden nach dem Motto „Wird schon passen!„. Vielmehr gehen wir die Sache mit dem notwendigen Respekt an. Einmal ein Brett verschnitten, kann das auch schnell das Ende der Arbeit bedeuten, denn wir heißt es so schön: „Auch nach mehrmaligem Abschneiden kann ein Brett noch zu kurz sein!

Also Spaß beiseite: Der Holzzuschnitt folgte!

Bevor wir losgelegt haben, haben wir uns zuerst eine grobe Skizze angefertigt, auf denen wir die Längen der einzelnen Bretter festgehalten haben. Ist natürlich blöd, wenn es am Ende doch nicht passt, weil es dann ein Beweisstück gibt, dass nicht richtig gearbeitet wurde. Aber da sind schon ganz andere Dinge verschwunden…

Wir haben uns also ausreichend Zeit genommen, alles exakt vorzubereiten, auszumessen und mit dem Winkel abzugleichen. Es folgten auch diverse Probeschnitte in Restholz, damit auch die Breite des Sägeschnitts richtig eingerechnet werden konnte. Diesen sollte man unbedingt beachten! In unserem Fall war er rund 2 mm breit.

Um wirklich gleich lange Bretter zu erhalten, haben wir diese an einem Ende bündig abschließend aufeinander gelegt und anschließend mit Klemmen fixiert.

Zuschnitt Bretter

Zuschnitt Bretter

Danach konnte das eigentliche Ablängen folgen.

Bretter ablängen

Bretter ablängen

Zack, passt!

Nachdem diese wirklich schweißtreibende nervenaufreibende Arbeit erledigt war (die tatsächlich die meiste Zeit in Anspruch nahm), konnte es etwas entspannter weiter gehen.

Nun haben solche Bretter recht „spitze“ Kanten. Diese mussten also „entschärft“ werden. Man spricht hierbei wohl von „entgraten“ oder „brechen“ der Kanten.

Ursprünglich wollten wir diese Kanten mit einem Fasenfräser im 45° Winkel entgraten. Hierzu haben wir einen Test an einem Restholzstück durchgeführt (immer empfehlenswert!!).

Nachdem wir ebenfalls einen  Abrundfräser / Viertelstabfräser mit einem 5 mm Radius getestet hatten, fiel die Entscheidung klar zugunsten des Abrundfräsers. Ist eben eine runde Sache! 🙂

Kanten abgerundet

Abgerundete Kanten

Im Detail sieht die „gebroche Kante“ so aus:

Detail Kanten abgerundet

Detail abgerundete Kante

Natürlich will man auch wissen, wie das Ergebnis aussieht, wenn man die einzelnen Teile zusammenfügt.

Also haben wir mit den Klemmen eine Auflage erstellt und das obere Abschlussbrett eingepasst.

Fußteil Bett

Fußteil Bett

Die Komplettaufnahme gibt es logischerweise auch. Aber nicht in diesem Teil der Dokumentation!

Soweit also zum Stand der Dinge!

Im nächsten Schritt erfolgen die Zuschnitte für das Kopfteil.

Danach kommt wieder eine „Frickelarbeit„: Das Bohren von Dübellöchern oder alternativ der Einsatz von Flachdübeln. Was wir genau verwenden ist noch offen. Die Tendenz geht hin zu normalen Dübeln.

Und kurz vor dem Ende – wer ahnt es schon? –  sind wieder Schleifarbeiten angesagt, ehe das Zusammenfügen und Verleimen der einzelnen Teile erfolgen kann.

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

DIY: Holzbett bauen – Teil II

Weiter geht es mit dem Bettenbau!

Das Holz für das Bett haben wir unter der Prämisse ausgewählt, dass an allen sichtbaren Bauteilen eine Seite unbesäumt (also nicht zugeschnitten, sondern eine Baumkante vorhanden) ist. Am Kopfteil wird ein beidseitig unbesäumtes Brett eingesetzt. Wir sind der Ansicht, dass das dem fertigen Bett einen gewissen – und von uns gewünschten – „Charakter“ verleihen wird.

Einseitig unbesäumtes Schnittholz

Einseitig unbesäumtes Schnittholz

Diese seitlichen unbesäumten Stellen haben wir zuerst von der restlichen Rinde befreit und danach in einem ersten Durchgang grob mit einer 60er bzw. 80er Körnung vorgeschliffen.

Unbesäumtes Schnittholz geschliffen

Unbesäumtes Schnittholz geschliffen

Wie soll es weiter gehen?

In den nächsten Tagen werden wir die Bretter für Fuß- und Kopfteil auf ihre entsprechende Länge zuschneiden. Hierbei wird sich wahrscheinlich auch entscheiden, ob das fertige Bett eine Breite von 1,80 Meter oder 2,00 Meter erhält.

Für die Statistik-Fans:

Bisher haben wir für das Schleifen inkl. Vor- und Nachbereitung etwa drei Stunden Arbeitszeit gebraucht. Für den Zuschnitt im Sägewerk inkl. Abrichten und Hobeln sowie Anfahrt und Abtransport waren etwa sechs Stunden fällig.

Die bisherigen Beiträge zu diesem Thema:

DIY: Holzbett bauen – Teil I

Der Titel verrät es bereits: Es wird dieses Mal etwas kreativer und wir schweifen ab in den Bereich des Möbelbaus!

Um zu lange Wartezeiten zu vermeiden, werden wir auch dieses Projekt in mehreren Teilen veröffentlichen. Am Ende der Reihe wird es eine Zusammenfassung geben.

Aber zum eigentlichen Projekt: Ein Bett aus Holz bauen.

Wie kommt man auf die Idee, ein Bett aus Holz selbst zu bauen?

Wenn man sich ein Bett mit 1,40 x 2,00 Meter teilt und dann der Nachwuchs auch noch nach „Nestwärme“ verlangt, keimt gelegentlich der Gedanke auf, dass ein bisschen mehr Platz sicherlich nicht verkehrt sein könnte. Und wenn der Gedanke erst einmal da ist…

Also auf den Punkt gebracht:

Wir bauen ein Bett.

Mit den geplanten Abmessungen von 2,00 x 2,00 Meter. Möglicherweise reduzieren wir es auch auf 1,80 x 2,00 Meter. Das wird sich noch entscheiden.

Aus Massivholz.

Als Holzsorte verwenden wir heimische Kiefer. Dank einem Tipp haben wir ein Sägewerk gefunden, welches entsprechendes (und sehr lange getrocknetes) Holz auf Lager hatte. Wir konnten uns dort entsprechendes Material aussuchen und bereits beim Zuschnitt selbst Hand anlegen.

Aufgetrennte Kiefer

Aufgetrennte Kiefer

Wir möchten zudem den natürlichen Charakter des Holzes stellenweise erhalten. Deshalb soll der gewachsene Verlauf im Randbereich erhalten bleiben.

Randbereich

Randbereich

Kopf- und Fußteil des Bettes möchten wir mit Flachdübeln verleimen. Auf Schraubverbindungen soll möglichst verzichtet werden.

Die Seitenteile sollen an Haken eingehängt werden können, so dass das Bett zerlegbar bleibt.

Zum Abschluss soll das Holz geölt werden.

Und ein kleines Extra haben wir auch noch eingeplant. 😉

Soweit zur Projektvorstellung. Die einzelnen Arbeitsschritte werden wir nach und nach dokumentieren.

Kellersanierung: Vorläufiger Zwischenstand

Wir waren natürlich in den letzten Tagen (oder eher in den ersten des neuen Jahres) nicht faul auf unserer Haut gelegen. Niemals! Das geht doch gar nicht! Wie kann man so etwas auch nur denken?

Also wir haben geschuftet und gekeult!

Angefangen hat es mit diesem Werkzeug:

Fliesenschneider?

Fliesenschneider?

Da die Öffnung unseres Pumpensumpf rund ist, mussten natürlich die Fliesen entsprechend zugeschnitten werden. Wie das Profis machen? Keine Ahnung. Aber mit einem normalen Fliesenschneider vermutlich gar nicht möglich, mit einem Nassschneider sicherlich auch nicht ohne weiteres…

Deshalb hatten wir uns dieses Werkzeug besorgt. Geeignet für Fliesen stand auf der Verpackung…

Fliesen ist natürlich ein weiter Begriff. Da gibt es welche, die fallen schon auseinander, wenn man sie nur schief anschaut, andere sind auch noch unbeschadet, wenn sie einem beim Stapeln aus der Hand rutschen (ist uns natürlich auch noch nie passiert).

Wir hatten natürlich Feinsteinzeug… Man munkelt, dass das eine recht hohe Bruchfestigkeit aufweisen soll.

Um es kurz zu machen: Dieses Werkzeug erwies sich für diese Fliesen bereits nach einigen Minuten als nicht geeignet. Es war lediglich die Oberfläche angekratzt.

Also musste eine andere Lösung her.

Wir haben also die kreisrunde Öffnung des Pumpensumpfs auf die jeweilige Fliese übertragen. Dann wurden diese grob zugeschnitten und anschließend stückchenweise eingeschnitten. Diese Einschnitte konnten dann mit dem Nassschneider wiederum stückchenweise entfernt und „geglättet“ werden. Am Ende hatte man den kompletten „Bogen raus“.

Leider haben wir davon keine Bilder, aber das Ergebnis sah nach dem Verfugen so aus:

Fliesen: Rund schneiden

Fliesen: Rund schneiden

Die restliche Fläche des Raumes war danach auch schnell verlegt und verfugt.

Kellerboden fliesen

Kellerboden fliesen

Die OSB-Vorwand hat nach unten ausreichend Abstand zu den Fliesen, so dass eine Hinterlüftung stattfinden kann.

Kellerboden fliesen

Kellerboden fliesen

Nach dem Verfugen folgte eine ordentliche Reinigung der Fliesen, um den Zementschleier zu entfernen. Danach wurde ein Regal gebaut. Mit einer Länge von etwa drei Metern, einer Tiefe von einem halben Meter und einer Höhe von eineinhalb Meter bietet es für’s erste ausreichend Stauraum.

Regal

Regal

An der Wand gegenüber hat die alte angefangene (und nie beendete) Werkbank ihren vorläufigen Platz gefunden. Praktischerweise haben wir diese damals ebenfalls aus OSB-Platten gezimmert, so dass sie sich nun nahtlos an die Wandverkleidung einfügt.

Werkbank

Werkbank

Damit ist der Raum weitgehend fertig gestellt.

Die Nische im Bereich des Pumpensumpfs wird – aus optischen Gründen – bei Gelegenheit noch eine Holztür erhalten, so dass der Pumpensumpf aus dem Sichtbereich „verschwindet“. Dazu gibt es sicherlich einen gesonderten Beitrag.

Kellersanierung: Jahresabschluss mit Fliesen

Wir haben das Jahr 2015 mit Fliesenarbeiten begonnen und sie damit auch beendet!

Zuerst haben wir die Fliesen ausgelegt, um zu sehen, wie sie sich auf den Raum verteilen und wie sie später zugeschnitten werden müssen. Die Überraschung: Wir können fast ohne Verschnitt fliesen!

Fliesen: Raummaße

Fliesen: Raummaße

Danach kam die Frage:

Wie und wo fange ich an die Fliesen zu verlegen?

Die Fliesen sollen natürlich ordentlich verlegt sein, einen sauberen und geraden Fugenverlauf bilden und gerade im Raum verlaufen.

Problem: Die Wände des Raumes verlaufen nicht unbedingt gerade.

Also braucht es ein wenig Vorbereitung…

Wie es Profis machen, wissen wir nicht, daher können wir nur beschreiben, wie wir vorgegangen sind.

Zunächst haben wir die Raummitte mittels Laser bestimmt, indem wir die gegenüberliegenden Ecken anvisiert haben. Alternativ kann das auch mittels zwei Schnüren gelöst werden.

Fliesen: Raummitte bestimmen

Fliesen: Raummitte bestimmen

Die Laserlinie haben wir mit Bleistift auf den Boden übertragen, so dass es in der Mitte des Raumes eine Überlappung gab. Das sah am Ende so aus:

Fliesen: Raummitte

Fliesen: Raummitte

Damit kommt man (bzw. wir) natürlich noch nicht wirklich weiter.

Vom Mittelpunkt aus, haben wir einen kreisförmigen Bogen gezogen. Das gibt Schnittpunkte mit den sich kreuzenden Linien der Raummitte. Diese Schnittpunkten haben wir mit Linien verbunden.

Fliesen: Raummitte

Fliesen: Raummitte

Mit dem Laser haben wir eine dieser Seiten über die komplette Raumlänge projiziert und den Verlauf mit Bleistift auf dem Boden markiert.

Fliesen: Laser

Fliesen: Laser

Man benötigt für die Arbeiten nicht zwingend einen Laser. Mit einer langen, geraden Latte oder etwas ähnlichem ist das auch möglich.

Damit hatten wir eine erste Bezugslinie erstellt.

Diese haben wir dann parallel nochmals in Wandnähe gezogen. Natürlich so an der Breite der Fliesen orientiert, dass dort entlang die erste Reihe Fliesen gelegt werden kann.

Fliesen: Bezugslinie

Fliesen: Bezugslinie

Zu dieser Linie braucht man dann nur noch eine im 90° Winkel verlaufende zweite Bezugslinie.

Fliesen: Bezugslinie im 90° Winkel

Fliesen: Bezugslinie im 90° Winkel

Damit hatten wir unsere beiden notwendigen Bezugslinien.

Fliesen: Bezugslinien

Fliesen: Bezugslinien

Die Linien haben wir jeweils durch den kompletten Raum gezogen, so dass die Fliesen daran ausgerichtet werden können.

Das Material stand bereit.

Fliesen: Material

Fliesen: Material

Und am Ende war immerhin noch ein Teilstück erledigt.

Fliesen: Erste Fliesen gelegt

Fliesen: Erste Fliesen gelegt

Natürlich gab es wieder einige Probleme… Wie auch sonst??

Eigentlich sollten die Fliesen alle die gleichen Abmessungen haben. Eigentlich…

Die Realität belehrt einem eines Besseren:

Fliesen: Ungleiche Abmessungen

Fliesen: Ungleiche Abmessungen (Anklicken zum Vergrößeren)

Da sind teilweise 3-4 mm Unterschied in den Abmessungen.

Was war eines der Ziele der Vorbereitungen: Eine einheitliche und gerade verlaufende Fuge?? Merke: Es läuft nie, so wie man es plant…

In diesem Sinne wünschen wir allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2016!

Kellersanierung: Wände fertig

Rechtzeitig zu Weihnachten haben wir im Keller die Arbeit an den Wänden beenden können. Im Laufe des Vormittags erfolgte das Glätten des Putzes und danach der Anstrich mit der Kalkfarbe.

Kellerwand: Kalkfarbe

Kellerwand: Kalkfarbe

Die Kalkfarbe haben wir dieses Mal aus 2,5 Kilo Weißkalkhydrat, 10 Liter Wasser und Farbpigmenten selbst gemischt. Unterm Strich entstanden Kosten in Höhe von rund 16 Euro (25 Kilo Weißkalkhydrat, 1 Kilo Farbpigmente, Wasser). Im Vergleich zu der bisher verwendeten Kalkfarbe (10 Liter, weiß, 17 Euro) ein echtes Schnäppchen!

Auf dem Foto ist die Farbe noch wässrig und deckt daher nicht richtig. Ihren tatsächlichen – und dann auch deckenden – Farbton erhält sie erst nach dem Trocknen.

Damit ist eine der letzten Arbeiten für dieses Jahr beendet. Eine Kleinigkeit haben wir noch auf dem Plan stehen…

Unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest!

Kellersanierung: Das muntere Verputzen…

…findet kein Ende! Nachdem die Eckschienen gesetzt und grundiert war (und wir uns durch das Montieren der OSB-Verkleidung ablenken konnten) musste nun doch zwangsläufig der Putz auf die Wand…

In Teilbereichen haben wir eine Armierung eingebracht, da bereits im vorherigen Putz ein Riss entstanden war.

Kalkzementputz mit Armierung

Kalkzementputz mit Armierung

Insgesamt haben wir im ersten Durchgang 60 Kilogramm Putz verarbeitet und damit die Wandfläche halbwegs ausgeglichen. Eine zweite Lage Putz folgt voraussichtlich morgen.

Kalkzementputz Keller

Kalkzementputz Keller