Energieberater

Da wir hinsichtlich des Dämmverfahrens noch nicht ganz schlüssig sind, haben wir heute einen Energieberater angeschrieben. Dieser war uns bereits bei der Begutachtung der Immobilie behilflich und gab zu diesem Zeitpunkt durchaus brauchbare Tipps und Denkanstöße.

Notartermin

Heute war der Termin bei den Notaren Kiefer & Bastian in Kandel. Nach etwa einer Stunde waren alle Formalitäten erledigt und die Verträge unterzeichnet.

Mit Überweisung der Kaufsumme sind wir also (mehr oder weniger) Eigentümer der Immobilie!*

Bauliche Änderungen am Objekt dürfen jedoch erst mit Zahlung der Kaufsumme und deren Bestätigung durch den Verkäufer vorgenommen werden.

Der Beginn der Renovierungsarbeiten wird sich also noch nach hinten verzögern und vermutlich Ende Januar los gehen.

Das gibt uns natürlich nochmals die Gelegenheit, entsprechende Planungen, Überlegungen und Preisvergleiche anzustellen.

* in ca. 22 Jahren nach Leistung der letzten Rate an die Bank

Finanzierung beantragt

Heute war ein weiterer Termin bei der Bank, bei dem die Finanzierung soweit fertig gemacht und beantragt wurde.

Alles in allem wurden folgende Anträge gefertigt:

  • Riester-Bausparvertrag
  • Bausparvertrag
  • Risikolebensversicherung
  • Wohngebäudeversicherung

Etwa gegen Ende des Monats wird ein weiteres Treffen stattfinden, bei dem die entsprechenden Verträge endgültig abgeschlossen werden. Ende Januar 2012 dürfte das Geld verfügbar sein und die Zahlung kann abgewickelt werden.

Zuhause wurden die Anträge nochmals genau durchgelesen. Hierbei sind noch etliche Fragen zum genauen Ablauf der Finanzierung aufgetaucht. Vor Ort mangelt es oft an Zeit und Ruhe, so dass einem manche Dinge leider erst im Nachhinein auffallen.

Der entsprechende Bearbeiter der Bank wurde daher nochmals angeschrieben und die aufgetauchten Fragen geschildert.

Kostenschätzung

Heute kam die schriftliche Grobkostenschätzung des Gutachters. Hier wurde wirklich sehr viel angesetzt. Auch Dinge, die aus unserer Sicht zunächst keine Priorität haben (Sanierung Nebengebäude, Terrasse, Hof sanieren usw.).

Insgesamt kommt so eine stolze Summe in Höhe von rund 94.500,- Euro zusammen.

Diese Summe bezieht sich allerdings darauf, dass alle Arbeiten durch Fachfirmen durchgeführt werden. Es kann also durch Eigenleistungen eine deutliche Kostensenkung stattfinden.

Fachmeinung

Heute haben wir uns den Rat eines Sachverständigen eingeholt. Da er bereits vor unserem Eintreffen am Objekt war, hatte er es von außen bereits in Augenschein genommen und dabei schon die ersten Dinge entdeckt.

Das fing an mit Hinweisen zum Jägerzaun, dem Zustand des gepflasterten Hofes, dem Zustand des Daches usw.

Insgesamt waren wir etwa eine Stunde im und am Objekt. Es wurde wirklich alles unter die Lupe genommen und wir hatten den Eindruck, dass die Entscheidung eine Expertenmeinung einzuholen, die richtige war. So konnten viele offene Fragen direkt vor Ort geklärt werden und wir erhielten auch einige wertvolle Tipps. Zu unserem Erstaunen wurde uns sogar abgeraten, die vorhandene Öl- durch eine Gasheizung zu ersetzen.

Das Fazit nach Beendigung des Rundgangs: Einiges zu tun, aber grundsätzlich nichts Gravierendes zu bemängeln! Und: Es war eine gute Entscheidung einen Gutachter hinzuzuziehen!

Im Laufe der nächsten Tage werden wir dann noch eine schriftliche Zusammenfassung über die festgestellten Mängel erhalten sowie eine Kostenschätzung, was deren Behebung kosten kann.

Da der Gutachter zudem Energieberater ist, konnte er uns bereits erste Hinweise hinsichtlich einer energetischen Sanierung und möglichen Fördermaßnahmen geben. Sollten wir diesbezüglich Maßnahmen ergreifen, hat er angeboten uns zu helfen.

Angebot Fensterbauer

Heute kam das Angebot des Fensterbauers per E-Mail.

Angesetzt hatten wir für diesen Posten ca. 15.000,- Euro. Es gab jedoch Bedenken, ob dies ausreichen würde – gerade auch hinsichtlich des Wunsches, alles zukunftssicher 3-fach zu verglasen. Entsprechend groß war die Spannung beim Öffnen des E-Mail-Anhangs.

Auf der letzten Seite dann die Überraschung: 2-fach verglast ca. 12.000,- Euro. Aufschlag für 3-fach Verglasung ca. 1.000,- Euro.

Alles in allem werden wir den Austausch sämtlicher Fenster, Balkontüren sowie der Haustür mit deutlich unter 15.000,- Euro realisieren können.

Finanzierung steht!

Nach einem erneuten Termin bei der Bank steht nun die Finanzierung fest: Wir werden zunächst über eine festgelegte Frist lediglich Zinszahlungen vornehmen und hierzu gleichzeitig einen Bausparvertrag in Höhe der Darlehenssumme besparen. Dieser wird dann bei Zuteilung das Darlehen ablösen.

Somit stehen bereits jetzt die kompletten Zahlungsmodalitäten für die nächsten Jahre fest. Aufgrund der festgeschriebenen Zinsen für Darlehen und Bausparvertrag sollten Überraschungen ausgeschlossen sein.

Desweiteren haben wir uns entschlossen, den Bausparvertrag mit Riesterförderung abzuschließen (sogenanntes „Wohn-Riester“).

Somit erhalten wir zusätzlich (ab 2013) eine staatliche Förderung von zunächst jährlich 154,- Euro, die in den Bausparvertrag einfließt. Sollte sich Nachwuchs einstellen, fließen pro Kind weitere 300,- Euro jährlich an Förderung in den Bausparvertrag ein.

Weiterhin können auf diese Weise die Zahlungen in das Riesterprodukt steuerlich geltend gemacht werden.

Aufgrund dieser Förderung verkürzt sich einerseits die gesamte Finanzierungslaufzeit und spart andererseits einiges an Zinszahlungen.

Konkret kommt uns das „Wohn-Riester“ ca. 8.000,- Euro günstiger hinsichtlich der anfallenden Gesamtkosten. Nicht berücksichtigt sind zusätzliche Steuerersparnisse während der Laufzeit.

Einziger „Wermutstropfen“:

Bei Renteneintritt erfolgt eine Nachversteuerung, von der niemand zum jetzigen Zeitpunkt sagen kann, wie hoch sie ausfallen wird.

Seitens der Bank geht man von 44.000,- Euro aus, welche bei einem Renteneintritt mit 67 Jahren nachversteuert werden müssen (ausgehend davon, dass man sofort die komplette Summe versteuert). Hierauf ein Steuersatz von 30% angewandt, wären eine Steuerschuld in Höhe von 13.200,- Euro zu entrichten. Damit dürften wir leben können. Zumal ein Steuersatz von 30% aus derzeitiger Sicht sehr hoch angesetzt ist.

Da nun die Finanzierung steht, kann es mit dem Hauskauf weitergehen. Als nächstes steht demnach der Besuch beim Notar an.

Fensterbauer

Heute war der Fensterbauer vor Ort. Er hat die vorhandenen Fenster und Türen ausgemessen, Hinweise auf mögliche Lösungsmöglichkeiten gegeben und uns hinsichtlich einiger „Sonderwünsche“ beraten.

Die Kosten für zehn Fenster, drei Balkontüren und einer Eingangstür dürften sich nach einer ersten Grobschätzung unter einer Grenze von 15.000,- Euro bewegen. Ein schriftliches Angebot will man uns im Laufe der kommenden Woche zusenden.