Kellerboden gefliest…

…zumindest einen Teil davon!

In den vergangenen Tagen konnten wir noch die Fliesen verfugen, so dass in den beiden Räumen der Boden weitgehend fertig ist. Ein kleines Teilstück im Vorraum fehlt noch, aber das folgt in den nächsten Tagen.

Und hier der Vorher-Nachher-Vergleich des Heizungskellers…


…und des Vorraumes:

Die Arbeit hat sich definitiv gelohnt!

Schlechtes Wetter: Fliesen verfugen!

Na gut, ganz so schlecht war das Wetter nicht. Abgesehen von ein paar Regenschauern war es durchaus in Ordnung…

Wir haben die Zeit dennoch genutzt und die Fliesen im Keller verfugt. Dazu wurde Flexmörtel angerührt und mit einem Fugenbrett eingearbeitet. Nach dem Antrocknen erfolgte eine grobe Reinigung mit einem Schwamm.


Nun folgt noch eine Endreinigung und dann sind diese Arbeiten (zunächst) beendet.

Dämmung rückwärtige Fassade XIII

Der nächste Schritt ist getan: Die Fassade hat ihren Grundanstrich erhalten!

Wir haben das schon fast frühlingshafte Wetter direkt ausgereizt, Fassadenfarbe besorgt und los gelegt.

An den Gebäudeecken sowie um das Fenster haben wir einen weißen Rahmen vorgesehen. Daher wurden die entsprechenden Flächen zunächst allesamt markiert.

Um sicherzustellen, dass der Übergang zwischen der farbigen und der weißen Fläche ein saubere Kante hat, haben wir alles abgeklebt und mit Acryl abgedichtet.

Klebeband mit Acryl

Klebeband mit Acryl

So kann die Farbe nicht unter das Klebeband laufen und nach dem Abziehen des Klebebands hat man einen sauberen Übergang zwischen den beiden Farbbereichen.

Nachdem wir alle Übergänge mit dem Pinsel gestrichen hatten (für den Grundanstrich haben wir die Farbe mit 10% Wasser verdünnt), ging es mit der großen Farbrolle weiter und damit waren dann auch schnell Fortschritte erkennbar.

Anstrich Fassade

Anstrich Fassade

Am Ende des Tages war die komplette Fläche gestrichen.

Anstrich Fassade

Anstrich Fassade

Am späten Abend kam es, wie es kommen musste: Es setzte Regen ein…

Aber dieses Mal hatten wir Glück, denn die Farbe war bereits soweit getrocknet, so dass durch den Regen nichts weiter beschädigt wurde (jedenfalls konnten wir auf den ersten Blick nichts feststellen).

Nun fehlt nur noch der Hauptanstrich…

Immer noch schlechtes Wetter…

Im Außenbereich ist aufgrund der Witterung noch immer kein Arbeiten möglich, daher haben wir uns einfach weiterhin mit den Fliesen im Kellerbereich beschäftigt.

Im Bereich des Heizungskellers haben wir mittels einem (geliehenen) Nassschneider die restlichen Fliesen zugeschnitten. Damit waren uns auch die Zuschnitte möglich, die wir mit dem normalen, manuellen Fliesenschneider nicht hätten schneiden können.

Im Anschluss haben wir die Fliesen alle verlegt.

Alle…?

Nein, nicht alle…

Im Bereich der Tür ist der Untergrund leider so uneben, dass wir hier zuerst noch einen Teil abtragen müssen, da sonst die Fliese nicht bündig zu den anderen verlegt werden kann. Sämtlich Versuche, mittels Fliesenkleber die Unebenheit auszugleichen schlugen fehl.

Da wir allerdings voll in Fahrt waren, beschlossen wir kurzerhand dem Kellerboden im Vorraum zum Heizkeller ebenfalls Fliesen zu verpassen. Also wurde auch hier zuerst ausgeräumt, ordentlich gesäubert, dann der Boden grundiert und über Nacht trocknen gelassen.

Grundierung Kellerboden

Grundierung Kellerboden

Nach den Vorbereitungen konnte es wieder losgehen und nach ein paar Stunden sah der Raum bereits ganz anders aus.

Fliesen Keller

Fliesen Keller

Auch hier sind noch ein paar Fliesen zu schneiden. Zeitlich werden wir das aber erst nächste Woche umsetzen können.

Daher unser „grober“ Plan bis zur Beendigung der Arbeiten:

  • Montag: die restlichen Fliesen zuschneiden und verlegen
  • Dienstag: verfugen mit Flexfugenmörtel
  • Mittwoch: abschließende Silikonarbeiten

Schlechtes Wetter…

…gibt es für den Heimwerker nicht! Denn wie heißt es bereits in der Werbung eines Baumarkts: „Es gibt immer was zu tun!

Arbeiten im Außenbereich sind derzeit aufgrund der Witterung schlichtweg unmöglich. Also haben wir uns überlegt, was wir stattdessen in Angriff nehmen können und so ist uns ein Vorhaben in den Sinn gekommen, welches wir bereits vor geraumer Zeit einmal auf dem Schirm hatten:

Den Boden im Heizungsraum fliesen!

Gesagt, getan… Insgesamt sind im Heizungsraum ca. 5,5 m² Kellerboden zu fliesen.

Wir haben uns zunächst das Material besorgt:

  • Grundierung
  • Quast zum Auftragen der Grundierung (Wer hat den alten nicht richtig gesäubert??)
  • Fliesen
  • Flexkleber
  • Gummihammer

Eine Zahnkelle sowie Fliesenkreuze waren bereits vorhanden, so dass diese nicht zusätzlich gekauft werden mussten.

Zuerst haben wir die Bodenfläche ausgiebig gesäubert. Man glaubt gar nicht, wieviel Staub sich dort ansammeln kann…

Danach haben wir die Grundierung mit dem Quast aufgebracht und über Nacht trocknen lassen.

Grundierung des Heizungskellers

Grundierung des Heizungskellers

Zu Beginn der eigentlichen Arbeiten haben wir uns eine Übersicht verschafft, wie wir die Fliesen verlegen wollen.

Die nachfolgende Option hat uns nicht gefallen, aufgrund des Zuschnitts der im rechten Bereich hätte erfolgen müssen.

Die Versuche mit einem manuellen Fliesenschneider die schmalen Fliesenzuschnitte anzufertigen, waren wenig erfolgversprechend. Profis mögen so etwas können, wir nicht (na gut, vielleicht mit einem Nassschneider, aber den haben wir leider nicht) – daher musste eine andere Variante her…

Probe Fliesen

Probe Fliesen

Wir haben uns letztendlich entschlossen, die Fliesen wie folgt zu verlegen.

Probe Fliesen

Probe Fliesen

Bei dieser Variante können wir den Zuschnitt der Fliesen problemlos mit dem manuellen Fliesenschneider erledigen.

Bevor wir starteten, haben wir uns noch eine Orientierungslinie angelegt, an welcher die erste Reihe der Fliesen ausgerichtet wurde.

Hilfslinie zum Fliesen

Hilfslinie zum Fliesen

Die ersten Fliesen waren schnell verlegt.

Anfang Fliesen

Anfang Fliesen

Und am Ende des Tages sah der Boden schon ganz ordentlich aus.

Gefliester Kellerboden

Gefliester Kellerboden

Bis auf einige Fliesen, die noch zugeschnitten werden müssen, sind wir mit unserem Etappenziel durch. Alles weitere folgt in den nächsten Tagen.

Jahresrückblick 2014

Das Jahr 2014 nähert sich seinem Ende und so wollen wir einen Blick zurück werfen, da wir erst 2015 wieder richtig durchstarten können/wollen.

Wir konnten viele unserer Ziele umsetzen; für alle hat es natürlich nicht gereicht.

Angefangen hat das zurückliegende Jahr mit den Arbeiten im Kinderzimmer und Arbeitszimmer. Beide Räume wurden innerhalb kurzer Zeit von einem Rohbauzustand in einen bewohnbaren Zustand versetzt. Nach rund vier Wochen konnten wir die Arbeiten beenden.

Im oberen Flur haben wir im Anschluss das alte Treppengeländer unter einer Konstruktion aus Gipskartonplatten verschwinden lassen und diese anschließend mit Glasgewebetapete tapeziert.

Im März waren Holzarbeiten angesagt: Im Hof haben wir das erste Teilstück unseres Zauns angefertigt.

Es folgten die anstrengendsten Monate des Jahres, die nahezu komplett damit ausgefüllt waren, den Garten nach Betonresten zu durchwühlen und diese zu entfernen. Und weil es so viel Spaß gemacht hat, haben wir direkt noch die alte Terrasse abgetragen…

Der schönste Moment war, als der Bauschutt (insgesamt über 20 Tonnen Material) komplett entsorgt war!

Im Juni konnten wir in der Werkstatt den alten, kaputten Betonboden entfernen und neu aufbauen. Seitdem haben wir dort einen trockenen, nutzbaren Boden!

Die Monate Juli, August und September verliefen eher ruhig und waren von kleineren Arbeiten geprägt.

Im Oktober ging es mit neuem Elan in der Werkstatt weiter: Wir haben die alte, halb vergammelte Tür ausgetauscht und die ersten Wandflächen frisch verputzt.

Im November und Dezember waren wir überwiegend mit der Dämmung der Fassade beschäftigt. Wider Erwarten konnten wir noch vor Weihnachten den Scheibenputz aufziehen.


Die Idee, den Flur im Keller mit einem Epoxidharzanstrich zu beschichten führte dazu, dass kurzerhand eine Wandfläche vom alten Putz befreit haben und die Wand anschließend neu verputzt.


Und zuletzt haben wir den Kellerboden mit Epoxidharz / Garagenlack beschichtet und ein neues Regal gebaut.

DIY: Einfaches Holzregal für den Keller

In unserem Keller gab es bislang ein altes Holzregal, das seine besten Zeiten bereits hinter sich hatte. Ursprünglich handelte es sich um ein Eckregal, das bereits in unserer Mietwohnung gestanden hatte.

Altes Holzregal

Altes Holzregal

Um es in unserem Keller überhaupt verwenden zu können, hatten wir es notdürftig verschraubt. Stabilität und Belastbarkeit des Regals hielten sich in Grenzen. Sonderlich viel Platz bot es ebenfalls nicht – insbesondere nicht, was die Tiefe betraf.

Also musste was Neues her! Eine Aufgabe für ein Tagesprojekt…

Wir haben uns zunächst folgendes Material besorgt:

  • 6 Rahmen (2000x60x60 mm)
  • 22 Latten (2000x48x24 mm)
  • 100er Pack Spax (auf die schwören wir inzwischen!!)

Aus Gründen der Arbeitsvereinfachung haben wir die Rahmen und Latten nahezu unverändert zum Bau des Regals verwendet. Lediglich die Balken mussten wir in der Länge kürzen und einen Teil der Latten entsprechend der Tiefe des Regals zuschneiden.

Die Rahmen haben wir seitlich eingefräst, um dort die Querlatten anzubringen, auf welche später wiederum die Latten der Ablagefläche angebracht wurden.

Balken mit eingelassener Querlatte

Balken mit eingelassener Querlatte

Dann haben wir 6 Latten auf 50 cm abgelängt (der späteren Tiefe des Regals entsprechend).

Querstreben

Querstreben

Im Anschluss haben wir alle Hölzer einmal geschliffen. Wir haben hierfür Schleifpapier mit 80er-Körnung verwendet. Für unsere Zwecke ist das ausreichend, da wir in erster Linie abstehende die Verletzungsgefahr durch abstehende Holzsplitter minimieren wollen.

Die Schleifarbeiten haben wir mit dem Bosch Bandschleifer PBS 75 AE durchgeführt, welcher uns freundlicherweise von heimwerker.de zur Verfügung gestellt wurde. Hierfür an dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank!

Bosch PBS 75 AE

Bosch PBS 75 AE

Mit dem Bandschleifer gingen die Schleifarbeiten rasch von der Hand: Abtragleistung und Power des Geräts sind beeindruckend!

Danach ging es an den Zusammenbau der einzelnen Teile.

Neues Holzregal

Neues Holzregal

Wie man unschwer auf dem Bild erkennen kann, fehlt noch eine Etage des Regals im unteren Bereich. Diese wird noch eingebaut.

Um ein Kippen des Regals zu vermeiden, haben wir es zusätzlich an der Wand fixiert.

Für etwa 35 Euro Materialkosten (Holz und Schrauben) haben wir uns ein Regal (Abmessungen: 1,70 x 2,0 x 0,5 Meter)  geschaffen, dass einerseits absolut stabil ist und andererseits genau unseren Anforderungen entspricht.

Zusammenfassung: Kellerwand verputzen

Da wir den Flur im Kellerbereich mit Epoxidharz beschichten wollten, haben wir den entsprechenden Bereich freigeräumt und sind hierbei auf folgende Kellerwand gestoßen, welche sich bislang erfolgreich hinter einem Regal versteckt hatte:

Kellerwand

Kellerwand

Das konnten bzw. wollten wir auf keinen Fall so lassen! Der Ehrgeiz war gepackt und Weihnachten stand vor der Tür! Also mit doppelter Motivation an die Sache ran…

Zuerst musste der alte Putz ab. Das war recht zügig erledigt. Danach sahen der komplette Kellerbereich wir allerdings recht staubig aus…

Kellerwand

Kellerwand

Es folgte – mal wieder – eine Entsorgung des angefallenen Bauschutts…

Als sich hiernach die Baustelle wieder in einem ordentlichen Zustand befand, konnten die Arbeiten zügig weiter gehen: Die Putzschienen wurden gesetzt!

Kellerwand mit Putzschienen

Kellerwand mit Putzschienen

Sicher ist Dir nicht entgangen, dass die Farbe der Wandfläche sich verändert hat? Das liegt daran, dass wir zuerst eine Grundierung aufgebracht haben, um die Haftfähigkeit für den Putz zu verbessern.

Es folgte der Putz!

Im üblichen Ablauf: Anwerfen, abziehen, anwerfen, abziehen…

Insgesamt haben wir 150 Kilogramm Putz verarbeitet (Trockengewicht!). Kalt war es uns während dieser Arbeiten definitiv nicht…

Kellerwand verputzen

Kellerwand verputzen

Zum Abschluss haben wir die frisch verputzte Kellerwand mit einem Schwammbrett geglättet.

Danach durfte die Wandfläche erstmal ordentlich durchtrocknen.

Kellerwand verputzt

Kellerwand verputzt

Da wir noch Streichkalk übrig hatten, haben wir damit abschließend die Wandfläche gestrichen.

Kellerwand Streichkalk

Kellerwand Streichkalk

 

Und hier noch einmal den direkten Vergleich zwischen Alt und Neu (Bilder anklicken für größere Darstellung):

Kellerboden: Epoxidharzanstrich – Fazit

Nach fast zwei Tagen Trocknungszeit sieht unser Kellerboden inzwischen wie folgt aus:

Kellerboden - Epoxidharzanstrich

Kellerboden – Epoxidharzanstrich

Die Beschichtung ist bereits begehbar und so konnten wir das Ergebnis genauer unter die Lupe nehmen.

Unser Fazit lautet: Einwandfrei! Genau so hatten wir uns das erhofft!

Daher können nun die weiteren Bodenflächen im Kellerbereich folgen. Wobei wir in Betracht ziehen, für die anderen Räume Flüssigkunststoff als Beschichtung/Anstrich zu testen.