Kellerwand verputzen IV

Bereits am Samstag haben wir die frisch verputzte Wandfläche nochmals mit einem Schwammbrett überarbeitet und konnten hierbei auch noch die ein oder andere Unebenheit glätten.

Nun lassen wir die Wandfläche abtrocknen und werden diese im Anschluss noch mit einem Kalkanstrich versehen.

Verputzte Kellerwand

Verputzte Kellerwand

Wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann, hat zwischenzeitlich bereits der Trockungsprozess begonnen.

Den Boden haben wir ebenfalls gereinigt und bereits mit dem Spezialreiniger behandelt, welcher mit dem Epoxidharzanstrich mitgeliefert wurde. Mehr dazu in einem der nächsten Berichte.

Kellerwand verputzen III

150 Kilogramm Putz und rund 42 Liter Wasser wurden gemischt, angeworfen und abgezogen.

Nun sieht die Wand so aus:

Kellerwand verputzen

Kellerwand verputzen

Morgen, wenn der Putz ausreichend angezogen ist, wird die Fläche abschließend geglättet. Wenn alles durchgetrocknet ist, folgt ein Kalkanstrich.

Mit unserem Materialbedarf hatten wir uns knapp verschätzt:

Wir hatten mit etwa 120 Kilogramm Putz gerechnet,  der verarbeitet werden muss. Zum Ende hin mussten wir allerdings feststellen, dass wir damit aufgrund der notwendigen Putzdicke nicht auskommen. Also wurde die Arbeit zwangsweise unterbrochen und nochmal für Nachschub gesorgt!

Kellerwand verputzen II

Gestern Abend haben wir zum Abschluss die Wandfläche grundiert, so dass die Grundierung über Nacht ausreichend abtrocknen konnte.

Kellerwand grundiert

Kellerwand grundiert

Bevor es mit dem Setzen der Putzschienen weitergehen konnte, haben wir zuerst für Ordnung gesorgt und den abgeschlagenen Putz entfernt.

Danach haben wir die erforderlichen Putzschienen abgelängt und anschließend angebracht.

Den Baukleber, den wir hierfür genutzt haben, ist allerdings nur bedingt geeignet, um Putzschienen zu setzen. Aber bevor wir ihn entsorgen müssen…

Kellerwand mit Putzschienen

Kellerwand mit Putzschienen

Einige größere Unebenheiten in der Wandfläche haben wir direkt mit ausgeglichen.

Nun warten wir darauf, dass der Baukleber anzieht und die Putzschienen den nötigen Halt bekommen. Dann kann die Wandfläche verputzt werden!

Kellerwand verputzen I

Der ursprüngliche Plan sah vor, den Boden Flur des Kellers mit Epoxidharz zu beschichten.

Im Rahmen der Vorbereitungen hat uns dann eine Kellerwand überrascht, deren Zustand alles andere als gut war. Wir beschlossen daher, diese zunächst in einen ordentlichen Zustand zu versetzen.

Heute haben wir den alten Putz entfernt. An etlichen Stellen ging das recht problemlos und flott vonstatten, an anderen Stellen saß der alte Putz hingegen bombenfest. Nach gut zwei Stunden schweißtreibender Arbeit sah die Wand immerhin so aus:

Kellerwand

Kellerwand

Wieder einmal mussten wir feststellen, dass man während der Bauzeit des Hauses eher selten zur Wasserwaage griff:

Der Versatz vom unteren zum oberen Bereich der Wand beträgt stellenweise stolze sieben Zentimeter! Also typisch Altbau…

Bis zum Ende unseres Arbeitstages konnten wir die Wandfläche noch grundieren; für das Setzen der Eckschienen, Putzabschlussschienen und Schnellputzleisten war es dann allerdings zu spät geworden, so dass dies erst morgen geschehen kann.

Ob am Wochenende die Wandfläche komplett verputzt sein wird??

Kellerboden: Epoxidharz – es geht los!

Das war jedenfalls der Plan, nachdem heute das Paket mit dem Material ankam. Ab in den Keller, den Flur ausräumen, auskehren, absaugen und mit dem Spezialreiniger drüber…

Ausgeräumt war schnell…

Kellerflur

Kellerflur

Aber dabei bemerkt man hin und wieder ein paar Dinge, die den Elan ein wenig ausbremsen können.

Unter der Treppe war z.B. ein morsches Stück Latte im Boden einbetoniert. Das mussten wir zunächst entfernen und das dadurch entstandene Loch wieder verschließen. Damit war klar, dass heute die Reinigung des Bodens nicht mehr stattfinden kann.

Dieser muss sich nämlich in einem trockenen Zustand befinden…

Ausgebesserte Stelle

Ausgebesserte Stelle

Und dann gibt es noch dieses Schmuckstück von Wand:

Kellerwand

Kellerwand

Kellerwand

Kellerwand

Nicht gerade in einem Zustand, den wir als akzeptabel bezeichnen würden!

Nach kurzer Überlegung waren wir uns einig, dass es erstens keinen Sinn macht, dort einfach wieder ein Regal hinzustellen und dass es zweitens ebenso unsinnig ist, den Boden in einen ordentlichen Zustand zu versetzen und erst danach die Wand in Angriff zu nehmen.

Also lautet eine Aufgabe in naher Zukunft (das Wetter lässt vermutlich keine Arbeiten an der Fassade zu): Putz ab, Putz drauf!!

Kellerboden: Beschichtung mit Epoxidharzanstrich

Das soll es gar nicht so selten geben: Einen nackten Kellerboden aus Beton!

Auch wir nennen ein solches Schmuckstück unser Eigen. Eigentlich stört uns das auch nicht weiter.

Es gibt nur einen großen Nachteil: Es ist ein Schmutzfänger sondersgleichen!

Egal, was man anstellt, man bekommt ihn weder richtig noch lange sauber. Ob man nun kehrt oder saugt – es dauert nicht lange und es hat sich wieder jede Menge feiner Staub/Dreck abgelagert, den man dann quer durchs Haus verteilt.

Also haben wir uns überlegt, wie wir Abhilfe schaffen können.

  • Teppichboden verlegen? Nein! Den haben wir mühsam entfernt! Nie wieder – schon gar nicht im Keller!
  • PVC verlegen? Auch keine Lösung aus unserer Sicht…
  • Fliesen möchten wir noch nicht.

Durch Zufall sind wir auf Epoxidharzbeschichtungen aufmerksam geworden!

Oftmals werden diese unter der Bezeichnung „Garagenbodenlack“ angeboten. Diese sind in der Regel schmutzabweisend, beständig gegen Öle, Kraftstoffe und Streusalze, abriebfest und leicht zu reinigen.

Auch wenn sie als Garagenbodenlacke offeriert werden, können die meisten Produkte auch für andere Anwendungsbereiche eingesetzt werden. In unserem Fall für den Kellerbereich.

Um das Ganze zu testen, haben wir uns für ein Komplettset entschieden, welches ein Reinigungskonzentrat, einen Grundierlack sowie den eigentlichen Lack und noch Arbeitsmaterial enthält.

Sobald das Material eingetroffen ist und wir die Zeit finden, werden wir den Kellerboden damit behandeln und wie immer über unsere Arbeiten berichten.

Frühjahrsprojekt: Provisorische Treppe bauen…

Nachdem wir im Sommer die alte, baufällige Terrassenkonstruktion abgetragen haben, gähnt derzeit ein Abgrund vor der Terrassentür.

Einfach mal eben die Terrassentür öffnen und raus in den Garten ist derzeit natürlich nicht möglich (wobei: Wer will das bei dem Wetter?).

Zu einem späteren Zeitpunkt haben wir für die Stelle eine aufgeständerte Terrasse geplant. Bis wir uns daran erfreuen können, dürfte es allerdings noch eine Weile dauern (oder wie man hier sagt: „Da fließt noch viel Wasser den Rhein hinab!“).

Also haben wir uns überlegt, dass wir dort vorläufig eine Treppe errichten.

Das soll keine aufwändige Konstruktion werden; eine einfache Holztreppe Marke Eigenbau mit Geländer reicht uns fürs Erste.

Im Frühjahr möchten wir aus entsprechenden Dielen und Kanthölzern eine Treppe bauen.

Um die Dimensionen einer entsprechenden Treppe halbwegs einschätzen zu können, haben wir testweise eine Diele positioniert.

Eigenbau Holztreppe

Eigenbau Holztreppe

Passt!

Der „Projektpool 2015“ hat somit ein erstes Vorhaben!

Schmiege

Unsere Werkzeugausstattung haben wir um eine Schmiege erweitert.

Schmiege

Schmiege

Eine Schmiege ist ein verstellbarer Winkel, mit dem man vorhandene Winkel einfach auf ein Werkstück übertragen kann.

Hierzu wird die „Zunge“ (im Bild das Metallteil) aufgeklappt und an den zu übertragenden Winkel angelegt. Mit der Flügelschraube wird dann die „Zunge“ fixiert. Danach kann der Winkel auf ein Werkstück übertragen werden.

Ursprünglich wollten wir uns selbst eine Schmiege bauen, aber irgendwie hat einfach die Zeit gefehlt und deshalb haben wir uns zum Kauf entschlossen.

…glätten und fertig!

Heute morgen wurde die frisch verputzte Wandfläche zuerst mit einem nassen Schwammbrett geglättet und die letzten Unebenheiten entfernt. Im Anschluss wurde die Wandfläche mit der Glättkelle glatt gezogen und darf nun trocknen.

Auch hier noch einmal der Vorher-/Nachhervergleich:

…zweite Lage Putz…

Heute kam die zweite und letzte Lage Putz an die Wand. Für das kleine Stück Wandfläche wurden insgesamt 2,5 Säcke á 30 Kilogramm Putz verarbeitet.

Verputzte Wand

Verputzte Wand

Heute liefen die Arbeiten allerdings nicht so rund:

Mal war der Putz zu feucht und hielt deshalb nicht richtig an der Wand, mal war er zu trocken und fiel teilweise beim Abziehen wieder ab. Sehr ärgerlich…

Aber am Ende hat es dann doch gepasst!

Nun muss der Putz nur noch anziehen, dann wird er zum Abschluss geglättet.