diy-workblog.de wünscht allen Leserinnen und Lesern eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit!
Andrea, Lina und Markus
Der Weg in die eigenen vier Wände…
diy-workblog.de wünscht allen Leserinnen und Lesern eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit!
Andrea, Lina und Markus
Nachdem wir den Grundierlack etwa 24 Stunden abtrocknen ließen, ging es heute mit der abschließenden Arbeit, dem Aufbringen des Deckanstrich, weiter.
Auch beim Grundierlack handelt es sich um ein 2-Komponenten-System, das vor dem Gebrauch ein Anmischen erforderlich macht.
Die Verarbeitungszeit nach dem Mischvorgang ist mit 30 Minuten bei 20° Temperatur angegeben. Die Zeitspanne konnten wir bequem einhalten; zudem war auch hier die Verarbeitungszeit nach deutlich über 30 Minuten noch möglich (wir möchten hiermit jedoch nicht ausschließen, dass bei entsprechender Umgebungstemperatur tatsächlich nach 30 Minuten keine weitere Verarbeitung des Deckanstrich mehr möglich ist).
Nachdem wir beim Aufbringen des Grundierlacks eine 11 cm breite Velourrolle verwendet hatten, griffen wir heute auf eine breite Variante zurück. Damit waren wesentlich schneller Fortschritte zu erzielen. Unser Empfehlung geht daher klar in die Richtung, eine möglichst breite Rolle zu verwenden, um den Deckanstrich aufzutragen – gerade in Anbetracht des zeitlich begrenzten Verarbeitungszeitraums.
Der Lack selbst lässt sich sehr gut auftragen.

Epoxidharz – Deckanstrich
Da noch eine gewisse Menge an Deckanstrich übrig blieb, haben wir diese auf eine alte Treppe aufgetragen. Eine Grundierung ist dort nicht erfolgt. Wir sehen das einfach als Versuch an, wie sich der Deckanstrich ohne vorherige Grundierung schlägt…
Laut Anleitung ist der Deckanstrich nach einem Tag begehbar, nach drei Tagen mechanisch und nach sieben Tagen vollständig belastbar.
Somit ist auch dieses Projekt beendet.
Wenn es sich bewährt, wartet bereits der nächste Raum auf eine Beschichtung mit Epoxidharz / Garagenbodenlack.
Habt Ihr auch Erfahrungen bzw. wie sind Eure Erfahrungen mit solchen Produkten?
Man könnte es als „Punktlandung“ bezeichnen: Die rückwärtige Fassade ist verputzt!

Fassade Scheibenputz
Nachdem wir gestern den Scheibenputz besorgt hatten und heute das Wetter sich von seiner besten Seite gezeigt hat, haben wir die komplette rückwärtige Fassade verputzt.
In rund zwei Stunden haben wir etwa 100 Kilogramm Scheibenputz angemischt, aufgetragen und die Struktur gerieben.
Auf dem Foto sieht die frisch verputzte Wandfläche noch grau aus. Sie wird aber, wenn sie komplett getrocknet ist, weiß erstrahlen.
Unsere Planung, die Fassade noch vor Weihnachten mit dem Oberputz zu versehen, konnte somit tatsächlich eingehalten werden! Aufgrund des schlechten Wetters in den vergangenen Tagen hatten wir nicht mehr daran geglaubt.
Im Januar werden wir der Wandfläche noch einen Anstrich verpassen und können danach einen weiteren Punkt auf unserer Aufgabenliste abhaken.
Wir konnten endlich damit beginnen, dem Kellerboden den Epoxidharzanstrich zu verpassen!
Hierzu hatten wir uns bereits im Vorfeld ein entsprechendes Set besorgt, welches alle notwendigen Materialien enthält:

Baufix Garagenbodenlack-Set
Zunächst galt es, den Kellerboden für den Epoxidharzanstrich bzw. zunächst für die Grundierung vorzubereiten
Hierzu haben wir alle losen Teile des Bodens mit einer Spachtel abgestoßen. Im Anschluss wurde die Fläche besenrein gefegt und zuletzt abgesaugt.
Somit waren wir startklar für den Einsatz des Garagenboden-Sets!
Der erste Schritt bestand darin, die Fläche mit dem mitgelieferten Spezialreiniger zu behandeln. Dieser wird in 10 Liter Wasser aufgelöst.
Der Hersteller hat sich bei seinem Set Gedanken gemacht und dieses so zusammengestellt, dass hierfür die Transportbox genutzt werden kann: Auf der Rückseite befindet sich eine entsprechende Markierung.

Baufix Garagenbodenlack-Set
Nachdem die Reinigungslösung angerührt war, haben wir damit den kompletten Boden abgeschrubbt.

Spezialreiniger aufbringen
Der Reiniger muss einige Zeit einwirken und dann mit Wasser entfernt werden.
Hiernach muss die Bodenfläche zunächst wieder komplett abtrocknen. Den Hinweis konnten wir in der Anleitung leider nicht finden. Eine entsprechende Nachfrage per E-Mail beim Hersteller wurde allerdings zeitnah und ausführlich beantwortet.
Nachdem der Boden sich wieder in einem trockenen Zustand befand, konnten wir das Aufbringen der Grundierung angehen.
Hierzu müssen die entsprechenden Komponenten angerührt werden. Dank farblicher – grüner bzw. roter – Markierungen auf den jeweiligen Deckeln (zu sehen auf dem ersten Bild), stellt das kein Problem dar.
Nach dem Anrühren / Vermischen der Komponenten hat man laut Anleitung etwa eine Stunde Zeit (bei 20° Umgebungstemperatur), die Grundierung aufzutragen, ehe das Material erhärtet. Bei uns war dies noch einige Zeit länger möglich (sicherlich deshalb, weil wir keine 20° Umgebungstemperatur hatten), dennoch haben wir uns beeilt!!
Ecken und Winkel haben wir mit einem Pinsel vorgestrichen, in der Fläche haben wir mit einer Rolle gearbeitet, so dass wir für die komplette Bodenfläche etwa 45 Minuten benötigt haben.

Epoxidharz – Grundierung
Die Grundierung selbst lässt sich sehr gut und deckend aufbringen.
Unser Kellerboden befindet sich allerdings nicht im besten Zustand, so dass sich hier hin und wieder Probleme aufgetan haben, da sich beim Streichen doch noch Teile gelöst haben. Wie sich das letztendlich auswirkt, wird sich noch zeigen.
Die Grundierung muss nun mindestens 12 Stunden trocknen, ehe der Lack aufgebracht werden kann.
Bereits am Samstag haben wir die frisch verputzte Wandfläche nochmals mit einem Schwammbrett überarbeitet und konnten hierbei auch noch die ein oder andere Unebenheit glätten.
Nun lassen wir die Wandfläche abtrocknen und werden diese im Anschluss noch mit einem Kalkanstrich versehen.

Verputzte Kellerwand
Wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann, hat zwischenzeitlich bereits der Trockungsprozess begonnen.
Den Boden haben wir ebenfalls gereinigt und bereits mit dem Spezialreiniger behandelt, welcher mit dem Epoxidharzanstrich mitgeliefert wurde. Mehr dazu in einem der nächsten Berichte.
150 Kilogramm Putz und rund 42 Liter Wasser wurden gemischt, angeworfen und abgezogen.
Nun sieht die Wand so aus:

Kellerwand verputzen
Morgen, wenn der Putz ausreichend angezogen ist, wird die Fläche abschließend geglättet. Wenn alles durchgetrocknet ist, folgt ein Kalkanstrich.
Mit unserem Materialbedarf hatten wir uns knapp verschätzt:
Wir hatten mit etwa 120 Kilogramm Putz gerechnet, der verarbeitet werden muss. Zum Ende hin mussten wir allerdings feststellen, dass wir damit aufgrund der notwendigen Putzdicke nicht auskommen. Also wurde die Arbeit zwangsweise unterbrochen und nochmal für Nachschub gesorgt!
Gestern Abend haben wir zum Abschluss die Wandfläche grundiert, so dass die Grundierung über Nacht ausreichend abtrocknen konnte.

Kellerwand grundiert
Bevor es mit dem Setzen der Putzschienen weitergehen konnte, haben wir zuerst für Ordnung gesorgt und den abgeschlagenen Putz entfernt.
Danach haben wir die erforderlichen Putzschienen abgelängt und anschließend angebracht.
Den Baukleber, den wir hierfür genutzt haben, ist allerdings nur bedingt geeignet, um Putzschienen zu setzen. Aber bevor wir ihn entsorgen müssen…

Kellerwand mit Putzschienen
Einige größere Unebenheiten in der Wandfläche haben wir direkt mit ausgeglichen.
Nun warten wir darauf, dass der Baukleber anzieht und die Putzschienen den nötigen Halt bekommen. Dann kann die Wandfläche verputzt werden!
Der ursprüngliche Plan sah vor, den Boden Flur des Kellers mit Epoxidharz zu beschichten.
Im Rahmen der Vorbereitungen hat uns dann eine Kellerwand überrascht, deren Zustand alles andere als gut war. Wir beschlossen daher, diese zunächst in einen ordentlichen Zustand zu versetzen.
Heute haben wir den alten Putz entfernt. An etlichen Stellen ging das recht problemlos und flott vonstatten, an anderen Stellen saß der alte Putz hingegen bombenfest. Nach gut zwei Stunden schweißtreibender Arbeit sah die Wand immerhin so aus:

Kellerwand
Wieder einmal mussten wir feststellen, dass man während der Bauzeit des Hauses eher selten zur Wasserwaage griff:
Der Versatz vom unteren zum oberen Bereich der Wand beträgt stellenweise stolze sieben Zentimeter! Also typisch Altbau…
Bis zum Ende unseres Arbeitstages konnten wir die Wandfläche noch grundieren; für das Setzen der Eckschienen, Putzabschlussschienen und Schnellputzleisten war es dann allerdings zu spät geworden, so dass dies erst morgen geschehen kann.
Ob am Wochenende die Wandfläche komplett verputzt sein wird??
Da aufgrund der aktuellen Witterung keine Arbeiten an der Fassade möglich sind, haben wir mit der Umsetzung eines weiteren Vorhabens begonnen. Das hat allerdings keine Priorität und wird nur weitergeführt, wenn sich dazu die Gelegenheit bietet.
Daher auch noch keine weiteren Informationen und nur ein kleines Vorschaubild…

Nebenbaustelle
Das war jedenfalls der Plan, nachdem heute das Paket mit dem Material ankam. Ab in den Keller, den Flur ausräumen, auskehren, absaugen und mit dem Spezialreiniger drüber…
Ausgeräumt war schnell…

Kellerflur
Aber dabei bemerkt man hin und wieder ein paar Dinge, die den Elan ein wenig ausbremsen können.
Unter der Treppe war z.B. ein morsches Stück Latte im Boden einbetoniert. Das mussten wir zunächst entfernen und das dadurch entstandene Loch wieder verschließen. Damit war klar, dass heute die Reinigung des Bodens nicht mehr stattfinden kann.
Dieser muss sich nämlich in einem trockenen Zustand befinden…

Ausgebesserte Stelle
Und dann gibt es noch dieses Schmuckstück von Wand:

Kellerwand

Kellerwand
Nicht gerade in einem Zustand, den wir als akzeptabel bezeichnen würden!
Nach kurzer Überlegung waren wir uns einig, dass es erstens keinen Sinn macht, dort einfach wieder ein Regal hinzustellen und dass es zweitens ebenso unsinnig ist, den Boden in einen ordentlichen Zustand zu versetzen und erst danach die Wand in Angriff zu nehmen.
Also lautet eine Aufgabe in naher Zukunft (das Wetter lässt vermutlich keine Arbeiten an der Fassade zu): Putz ab, Putz drauf!!