Von der Werkstatt zum Freizeitraum… IX

Nächste Etappe…

Mauer armieren

Nachdem wir die Fehlstellen an der Mauer zum Kellerabgang ausgeglichen hatten, haben wir die gesamte Fläche mit Armierungsgewebe sowie Gewebe-Eckwinkeln versehen.

Armierung der Mauer

Armierung der Mauer

Absatz für Stufe mauern

Ein Sprichwort sagt: Wer rastet, der rostet! Da wir das nicht möchten, haben wir uns keine Pause gegönnt, sondern direkt die nächste Baustelle angepackt…

Zwischen dem Boden des Raumes und dem Bodenniveau des Hofs, haben wir einen Höhenunterschied von knapp 25 Zentimetern. Wer also unbedarft von außen die Tür öffnet, sieht einem Abgrund entgegen…

Um diese Stolperfalle zu entschärfen haben wir beschlossen, eine Stufe hinter die Tür zu setzen.

Absatz an der Eingangstür

Absatz an der Eingangstür

Die Stufe haben wir so konstruiert, dass sie einen Auftritt von 25 Zentimetern und eine Steigung von etwa 12,5 Zentimetern hat. Im rechten Bereich verläuft die Stufe in einem 45° Winkel zur Wand.

Gemauerte Stufe

Gemauerte Stufe

Zur Konstruktion der Stufe haben wir Porenbetonsteine eingesetzt, die zum Schluss noch gefliest werden.

Vorbereitung Wand verputzen

Die ersten 40 Kilo Kalkzementputz sind verarbeitet!

Als erstes wurden wieder einmal Putzschienen gesetzt, um uns später das Verputzen zu vereinfachen.

Putzschienen setzen

Putzschienen setzen

Während im unteren Bereich der Wand eine Putzstärke von 6 mm ausreichend ist, sind im oberen Bereich stellenweise bis zu 45 mm Putz notwendig.

Um Risse im Putz zu vermeiden, haben wir direkt eine erste Lage Putz angeworfen.

Erste Lage Putz

Erste Lage Putz

Auf diese folgt in einem zweiten Schritt die nächste Lage Putz. Diese werden wir bündig mit dem alten Putz im oberen Bereich abschließen können, da wir die Putzschienen entsprechend gesetzt haben.

Von der Werkstatt zum Freizeitraum… VIII

Heute ging es im zukünftigen „Freizeitraum“ weiter…

Im Bereich des Kellerabgangs ist eine kleine Mauer. An deren Sockelbereich gab es, da wir letztes Jahr den Boden erneuert hatten, eine größere Fehlstelle im Putz.

Fehlstelle Putz

Fehlstelle Putz

Also mussten wir diese Stelle im Putz ausbessern.

Aufgrund der Schichtstärke von fast 4 Zentimetern und zur Verhinderung von Rissen haben wir dies in zwei Arbeitsschritten gemacht. Zunächst wurde eine erste Lage Putz angeworfen und trocknen gelassen.

Putz erste Lage

Putz erste Lage

Dann ging es an die nächste Lage Putz.

Putz zweite Lage

Putz zweite Lage

Da wir die komplette Fläche noch armieren möchten, haben wir den Putz nicht geglättet, sondern lediglich angeworfen und grob mit der Glättkelle abgezogen.

Im oberen Bereich der Mauer haben wir die alte Marmorplatte entfernt. Hier werden in Zukunft Fliesen den oberen Abschluss der Mauer bilden.

Mauerabschluss entfernt

Mauerabschluss entfernt

Wie bereits im letzten Beitrag dieser Reihe erwähnt, mussten wir beim Erstellen unseres Podests feststellen, dass der dortige Putz lose/hohl ist. Heute haben wir an dieser Stelle den kompletten Putz entfernt. Insgesamt waren es rund 2,5 m² Fläche. Da der Putz tatsächlich sehr lose war, ging die Arbeit zügig vonstatten. Bereits nach kurzer Zeit war die Wandfläche freigelegt.

Putz entfernen

Putz entfernen

Es folgte eine Grundierung der kompletten Wandfläche.

Grundierung Wand

Grundierung Wand

Wie man auf dem Bild erkennen kann, haben wir im rechten Bereich der Wand ebenfalls Ausbesserungen am Putz vorgenommen.

Als nächstes werden wir den unteren Bereich neu verputzen und so anpassen, dass er mit dem noch vorhandenen Putz im oberen Bereich bündig abschließt. Da auch hier eine recht hohe Putzstärke notwendig ist, werden wir das Verputzen in zwei Arbeitsgängen durchführen.

Anschließend wird die komplette Wandfläche armiert.

An der gegenüberliegenden Wand haben wir ebenfalls den kompletten Putz entfernt. Das waren nochmal ungefähr 6 m² Fläche. Hier saß der Putz stellenweise bombenfest. Wirklich Spaß hat die Arbeit also nicht gemacht…

Putz entfernt

Putz entfernt

Nachdem das Bild entstanden ist, haben wir bereits erste Stellen der Wand mit Putz beworfen und etwas ausgeglichen. Sobald der Putz getrocknet ist, wird auch hier noch grundiert.

Von der Werkstatt zum Freizeitraum… VII

Der Plan: Wandfläche von Installationen befreien, bombenfest sitzende Befestigungen abflexen, Podest mauern, grundieren, armieren…

Wandfläche

Wandfläche

Die Installationen waren schnell entfernt, die Befestigungen konnten der Flex ebenfalls nicht lange standhalten und dann wartete bereits das „Problemkind“ der Wand auf uns: Der Sockelbereich!

Wand: Vorsprung

Wand: Vorsprung

Hier ragt ein schräg verlaufendes Stück Beton mit einer Höhe von fast 6 Zentimetern aus dem Boden. Da dies, wie wir vermuten, Teil des Hausfundaments ist, haben wir beim Einbringen des Estrichs der Versuchung widerstanden, dieses Betonstück zu entfernen.

Was also tun?

Dass die Stelle auf keinen Fall so bleiben konnte, stand außer Frage! Wie hätte das im gefliesten Zustand ausgesehen??

Die naheliegende Lösung: Ein Podest bzw. eine Abstellfläche errichten und damit den Beton verbergen!

Gesagt, getan: Wie es der Zufall so wollte, waren beim Errichten der Mauer einige Porenbetonsteine übrig geblieben. Wo, wenn nicht an dieser Stelle hätten wir sie sonst verwenden sollen?

Es konnte also los gehen!

Zunächst haben wir eine Linie gezogen, an welcher wir die Steine ausrichten konnten. Danach gab es wieder eine fröhliche Runde Grundierung!

Grundierung

Grundierung

Weil es (uns) einfach keinen Spaß macht, einen Stein zu setzen, den nächsten zuzuschneiden, ihn zu setzen, wieder einen zuzuschneiden usw. haben wir direkt alle Steine in einem Durchgang entsprechend zugeschnitten.

Danach wurde erstmal geschaut ob alles passt!

Vorbereitete Porenbetonsteine

Vorbereitete Porenbetonsteine

Da dies der Fall war, konnten wir ein Mörtelbett vorbereiten, in welches wir die Steine gesetzt haben.

Mörtelbett

Mörtelbett

Das Setzen und Ausrichten der Steine ging danach Schlag auf Schlag. Es folgte noch das Verfüllen der Fugen und damit war die Grundlage für unser späteres (Fliesen-) Podest geschaffen.

Podest

Podest

Bei den Arbeiten mussten wir leider feststellen, dass im Sockelbereich der Wand an etlichen Stellen der Putz lose ist.

Die Ursache dürfte der vorherige Boden der Werkstatt gewesen sein, welcher sehr feucht war. Vermutlich hat sich Wasser in den Putz gezogen und ihn gelöst.

Bevor also die weiteren Arbeiten an der Wandfläche folgen können, werden wir die losen Putzstellen entfernen und anschließend ausbessern.

Von der Werkstatt zum Freizeitraum… V

Endlich (nach knapp sechs Wochen) war die Tür eingetroffen, deren Standardmaße auch noch die Abmessungen von 98×190 Zentimeter umfassen!

Nebeneingangstür

Nebeneingangstür

Wir konnten also mit der Aufgabe beginnen: Einbau einer Nebeneingangstür (oder Haustür oder wie immer man auch so eine Tür nennen möchte) in Eigenregie oder DIY!

Als erstes haben wir das Türblatt ausgehängt und anschließend den Rahmen in der vorgesehenen Maueröffnung ausgerichtet. Dass die Wasserwaage hierbei unser bester Freund war, muss sicherlich nicht extra erwähnt werden.

Verspannt haben wir den ausgerichteten Rahmen mittels Holzkeilen. Hierbei sollte man natürlich darauf achten, dass die Keile nicht den Rahmen verformen…

Nebeneingangstür: Rahmen ausrichten

Nebeneingangstür: Rahmen ausrichten

Die Türschwelle selbst setzt laut Montageanleitung auf der Oberkante des späteren Fußbodens auf. Da wir den Bereich fliesen möchten, haben wir folglich die Türschwelle mit Fliesen unterlegt, um diese in der richtigen Höhe auszurichten.

Nebeneingangstür: Höhe Türschwelle bestimmen

Nebeneingangstür: Höhe Türschwelle bestimmen

Im Anschluss haben wir die Bohrpunkte am Rahmen markiert und mit einem 6mm-Metallbohrer durchbohrt.

Im Bereich des Betonsockels war ein zusätzliches Vorbohren des Betons notwendig, welches im Bereich des Porenbetons nicht erforderlich war: Die Fensterrahmenschrauben konnten dort auch ohne Vorbohren problemlos eingedreht werden.

Nebeneingangstür: Fensterrahmenschrauben

Nebeneingangstür: Fensterrahmenschrauben

Zuletzt erfolgte das Ausschäumen des Spalts zwischen Mauerwerk und Türrahmen.

Nebeneingangstür: Ausschäumen

Nebeneingangstür: Ausschäumen

Nach dem Aushärten des Montageschaums konnten wir das Türblatt wieder einhängen und an den Bändern ausrichten.

Es folgte die Montage der Drückergarnitur…

Hierzu mussten zunächst Bohrungen am Türblatt vorgenommen werden, da die Tür nur an der Innenseite vorgebohrt war. Dank mitgelieferten Bohrschablone war das allerdings keine große Hürde.

Zusätzlich mussten wir eine Bohrung durchführen, damit der Vierkantstift zur Betätigung der Türfalle auch von außen mittels Drücker bedient werden konnte. Auch dies ging problemlos über die Bühne.

Und am Ende war sie da: Die funktionsfähige Nebeneingangstür, die nicht unbedingt den üblichen Standardmaßnahmen entspricht!

Nebeneingangstür eingebaut

Nebeneingangstür eingebaut

Im oberen Bereich werden noch Blenden angebracht, aber dazu hat bisher die Zeit gefehlt. Vielleicht warten wir damit auch bis nach dem Verputzen der Wandfläche.

Rasen auf dem Mond?

So ähnlich könnte es auch auf dem Mond aussehen:

Mondlandschaft

Mondlandschaft

Leider ist das Teil unseres Gartens, in welchem in nächster Zukunft üppiges Grün das Auge erfreuen soll!

Dass dieser Untergrund recht ungeeignet für einen Rasen ist, dürfte auf der Hand liegen. An anderen Stellen sieht es hingegen gar nicht so schlecht aus, was die Voraussetzungen für einen Rasen betreffen.

Spaßeshalber haben wir versucht, die Steine mittels Rechen auszusortieren. Nach sehr kurzer Zeit und kleiner Fläche hatten wir bereits folgendes Ergebnis:

Geröll

Geröll

Kurz und knapp: Es dürfte sich um eine Sisyphosarbeit handeln, diesen Boden so aufzubereiten, dass daraus ein halbwegs vernünftiger Untergrund für einen Rasen entsteht, der auch bedenkenlos von Kindern genutzt werden kann…

Daher muss eine andere Lösung gefunden werden…

Fassadendämmung Anbau X

Rein optisch hat sich nicht viel an der Fassade verändert, dennoch konnten wir heute einige Arbeiten erledigen.

Dämmung Fassade

Dämmung Fassade

Begonnen haben wir damit, sämtliche Laibungen der Fenster sowie der Terrassentür zu streichen, so dass diese nun in makellosem Weiß erstrahlen. Wie lange mag dieser Zustand anhalten?

An den Dachsparren sowie der Sichtschalung konnten wir Anhaftungen des Klebe- und Armierungsmörtels finden. Wie kommen die bitte an diese exponierten Stellen?? Dass das „unschön“ aussah, bedarf sicherlich keiner näheren Ausführung. Sogar vom Boden aus waren diese Makel wahrnehmbar… Also wurde auch an diesen Stellen der Pinsel geschwungen.

Letztendlich folgte der Hauptanstrich der Fassadenfläche.

Übrig blieb die Ableitung von anfallendem Regenwasser vom Dach des Anbaus. Hierzu haben wir das entsprechende Fallrohr angebracht. Eine kleine Änderung gegenüber dem ursprünglichen Zustand haben wir allerdings vorgenommen: Im Gegensatz zu vorher wird das Regenwasser nun nicht mehr auf die Dachfläche des Hauptdaches abgeleitet, sondern direkt in die Regenrinne des Hauptdaches. Diese Wasserableitung erscheint uns auf Dauer sicherer.

Fallrohr Regenrinne

Fallrohr Regenrinne

Auch das Gerüst konnten wir zum Teil bereits zurückbauen.

Dem Wildwuchs an den Kragen… II

Nächster Anlauf im Kampf gegen das „Etwas“…

Dieses Mal haben wir diese Maschine ins Rennen geschickt:

Motorfräse

Motorfräse

Die Fräse kann immerhin mit einem Vor- sowie Rückwärtsgang aufwarten!

Zunächst noch skeptisch, ob das denn nun wirklich funktionieren würde, verflog dies jedoch sehr schnell, nachdem die Fräse kraftvoll in den Boden gegriffen hatte. Unterstützt durch den Vorwärtsgang war der Rest dann schon fast ein Kinderspiel.

Das „Etwas“ ist platt!!

Fläche nach dem Fräsen

Fläche nach dem Fräsen

Wir werden die Fläche in den nächsten Tagen nochmals fräsen, bevor wir daran gehen, sie zu nivellieren. Nach dem heutigen Fräsvorgang zeigen sich deutliche Kuhlen, die wir vor der Aussaat des Rasens auf jeden Fall beseitigen möchten.

Und dann stellt sich nach wie vor die Frage nach dem richtigen Rasen…

Fassadendämmung Anbau IX

Auch heute haben wir uns um die Fassade gekümmert…

Zuerst wurden die Vorbereitungen getroffen, die hauptsächlich aus Abkleben und Acrylarbeiten bestanden.

Danach folgte der Grundanstrich.

Fassade Grundanstrich

Fassade Grundanstrich

Fenster und Tür sowie die Ecken haben jeweils einen 10 Zentimeter breiten Streifen erhalten, der weiß geblieben ist.

(Aufgrund der Gartenarbeiten mussten wir den Unterstand umstellen, so dass derzeit leider keine freie Sicht auf die Fassade besteht.)

Dem Wildwuchs an den Kragen…

Wer den Blog verfolgt, dürfte mitbekommen haben, dass aus diesem Stück Etwas (als was soll man das eigentlich bezeichnen??) in nächster Zeit eine Rasenfläche entstehen soll…

Garten

Garten

Heute haben wir bereits die im Vordergrund erkennbaren Randsteine entfernt. Sie waren dafür vorgesehen, die Rasenfläche zum Nutzbeet abzugrenzen. Da wir auf das Nutzbeet zunächst verzichten, sind die Randsteine folglich nicht mehr notwendig.

Derzeit sind wir noch auf der Suche nach einer geeigneten Maschine, mit welcher wir die Fläche ordentlich fräsen können.

Heute kam es zu einem ersten Versuch…

Motorhacke

Motorhacke

Insgesamt scheint die Motorhacke allerdings zu leicht zu sein und für den Boden auch nicht über ausreichend Kraft zu verfügen. Nach mehreren Durchgängen konnten wir immerhin nachfolgendes Ergebnis erzielen.

Boden nach Motorfräseneinsatz

Boden nach Motorfräseneinsatz

Immerhin ein Anfang!

Sollten wir keine andere Lösung finden (hier könnten Gartenfräsen ihre Leistung in der Praxis beweisen!), werden wir letztendlich auf die Motorhacke zurückgreifen.